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Aussenfläche gegenseitig in einander greifend, so dass sieein Ganzes , gleichsam eine Siinlen-Masse von grösserer Di-mension ausmachen; allein die blosse Erschütterung durcheinen schwachen Hammerschlag trennt die Verbindung, dasHaufwerk von Säulen wird in einzelne mehr und minderregelrechte Stücke geschieden, oder es werden wenigstenszarte Klüfte längs den Seitenflächen wahrgenommen und nuran der Basis bleibt der Zusammenhang *.
Mit dem Formen-Wechsel ist stets Aenderung dieserund jener empirischen oder physikalischen Kennzeichen ver-bunden ; oft blieb indessen , wie es scheint, den durch ba-saltische Glüht entstandenen Sandstein - Säulen , mit Aus-nahme der Farben, die Gesainmtheit übriger Merkmale.Andere Umwandelungen betreffen die Massedes Gesteines. Die Felsart verläugnet sodann ihreNatur mehr und weniger; sie erhielt nicht selten ein frem-des Ansehen, man hat Substanzen vor sich, für die derrechte Name fehlt. — Wir wollen eine Schilderung dieses
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Mannichfachen versuchen, indem wir einige der besonderswuchtigen Zustände zur Sprache bringen.
In gewöhnlichen Fällen — wir reden von Erscheinun-gen die früher durch Voigt , Sartorius, Heim, von Hoffu. A. geschildert und welche am Kalvarienberge bei Fulda ,am Wildenstein unfern Büdingen , an der blauen Kuppe nichtweit von Eschwege , an der Pflasterliaute bei Marlisuhl undan so manchen andern Stellen von uns beobachtet wurden— trägt der Sandstein den Charakter einer homogenen Masse;die Quarz - Körnchen, welche in andern veränderten Trüm-mern deutlich unterscheidbar sind, da sie von keinem Bin-
'■'Vor einer Reihe von Jahren hat Zimmermann auf die durch basal-tische Glüht Säulen - förmig gewordenen Sandsteine aufmerksam ge-macht. Sie wurden von ihm, in einer Zeit, wo diese Säulen-Ge-steine als eigenthiimliche Bildungen galten, zuerst unter dem NamenSy styl beschrieben. (Taschenb. für Min. B. III, S. 385 fl’, undB. IV, S. 369 ff.)