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teresse gewinnen. Die Gesammt - Uehersicht dieser Phäno-mene in ihren vielartigen Abstufungen führt die überra-schende Bestätigung herbei, dass dieselben, auch beim Un-gleichen der Geniengtheile mancher Sandsteine, meist dienämlichen sind, nur mit wenig veränderten Umständen, dasswenigstens die grossem allgemeinen Züge auffallende Ue-bereinsthnmung zeigen.
Zu den vorzugsweise häufigen Wirkungen gehören die,welche der Gestein-Masse lichte Färbung gaben, ohne derenGestalt und ihre Verhältnisse zu berühren. Man hat die-ses Verbleichen, diese E n t f ä r b u n g bald von einerArt Desoxydation des tingirenden Prinzips ableiten wollen,ohne dass der Hergang genauer entwickelt wurde, bald sahman die Dazwischenkunft gasiger Säuren als das Bedingen-de an. Die leztere Erklärung namentlich bleibt schon ausdem Grunde unbefriedigend, weil das nämliche Phänomenauch an den ursprünglich roth gefärbten Sandsteinen derIlohöfen wahrgenommen wird. — Wir berufen uns auf dieErfahrungen der Scheidekünstler: chemische Verbindungen
von Eisenoxyd und Eisenoxydul sind, im Vergleich mit Ei-senoxyd und Eisenoxydul selbst, so wenig gefärbt, dass JProzent Eisenoxyd z. B. einer Substanz mechanisch beige-mengt dieselbe intensiv rüther färbt, als 20 Proz., welchechemisch damit verbunden sind. Die Entfärbung bunterSandsteine durch Basalte dürfte nun daher rühren, dassdas jener Felsart mechanisch beigemengte Eisenoxyd oderEisenoxyd - Hydrat sich mit der Kieselerde und den übrigenBestandtheilen, durch Vermittelung basaltischer Glulit, che-misch verbindet. Eisenoxyd oder Eisenoxyd-Hydrat wurden,durch Einwirken der Hizze, zu Eisenoxydul umgewandelt;Verbindungen des Eisenoxyduls aber, und ganz besonders desMangan-Oxyduis * mit Kieselerde sind sehr schmelzbar.
* Die Gegenwart dieser Substanz auf den Kluftwänden bunter Sand-steine ist in vielen Gegenden dargethan; von ihrem öftern Vor-