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der Jurakalk, wo doleritische Basalte denselben berühren,schwärzlichgrau und nimmt körniges Gefüge an. (Bertrand-Geslin, Trettenero und Maraschini.)
Eine sehr interessante Tbatsaclie mache den Schluss.Der Dolomit des Jurakalkes — schneeweiss zum lichteGraulichweissen sich neigend; feinkörnig; voller Drusen-x'äume die mit kleinen Bitterspath-Rhomboedern ausgekleidetsind; die organischen Ueberbleibsel so entstellt, dass keinegenauere Bestimmung möglich — lässt, da wo doleritischeGänge ihn durchsezzen, auffallende Phänomene statt gehab-ter Aenderungen wahrnehmen. Am Monte della Ronchetta aVcilli, am Monte Novegno acl Enna, im Thale di Revollo, soin jenem del Rio freddo in der Arsiero -Gemeinde u. a. a. O.im Yicentinischen sind die Erscheinungen beobachtbar. Aufder Berührungs-Linie, und bis zu mehreren Fussen Entfer-nung, hat die Felsart ein gänzlich verändertes Ansehen er-langt. Die krystallinisch-körnige Textur ist weniger odermehr verschw unden; das Gestein zeigt sich dicht, von splitte-rigein oder unvollkommen musehelichten Bruche ; die kleinen,mit Bitterspath-Rhomboedern versehenen zelligen Räume siehtman nicht mehr; ein reines Milchweiss ist an die Stelle derfrühem Farbe - Nuanzen getreten, und braune, rothe oderschwarze Adern geben der Masse einen Brekzien - artigenCharakter. Der auf solche Weise umgewandelte Dolomiterscheint nicht selten von kleinen Gyps-Adern durchzogen;er umschliesst Steatit-Parthieen, die in Säuren brausen undStückchen von Serpentin *.
Liaskalk und Liassehiefer.
Schottische Insel Much. — An der Bucht von Camus-more nehmen die Lias - Schichten — das Gestein ist hier
* Maraschiisi solle form. Helle rocce del Vicentino. P. 104. — Diedolomitischen Beige im Vicentinischen sind, wie überall, durch ihre