331
ilelmter Basalt-Gang, der in einer fast genau aus N. nachS. ziehenden Richtung die Jurakalk-Schichten durehsezt undwahrscheinlich von einer nicht mehr vorhandenen hohemBasalt-Masse abstammt. Der Basalt ist theils dicht, tlieilsblasig und sehr dunkelgefärbt 5 krystallinisehe Tlieile undKrystalle von Kalkspath erfüllen häufig die Blasenräume. —Das Schichten - System des Jurakalkes dürfte nur wenigeStörungen und Verrückungen erfahren haben. Die Gestein-Masse erscheint bald ohne deutliche Merkmale erlittenerAenderungen, bald zeigt sich dieselbe weniger und mein 1 auf-fallend erhärtet und aschgrau gefärbt. Sie braust minderlebhaft und anhaltend als gewöhnlich. Der Basalt ist, dawo er den Kalk begrenzt, mit kalkiger Materie durchdrun-gen 5 denn bis auf eine Weite von mehreren Zollen brauster mit Säuren.
Was über die Umgebungen von Villeneuve-de-Berg be-kannt geworden verdankt man, wie unsere Leser bereitswissen, den Mittheilungen von Faujas-de-Saint-Fond undvon Scrope ; beide beobachteten genau und beurtheilten dieErscheinungen mit guter Einsicht. Wir haben das hierherGehörige mit Wenigem ausgezogen.
O O Ö o
Italien.
Am auffallendsten zeigt sich die umwandelnde Gewaltbasaltischer Gebilde bei Casare dei Zini. Hier wird derJurakalk, da, wo ihn Trapp-Gesteine berühren, zu milch-weissem, körnigem Marmor von rothen Adern Nez-förmigdurchzogen, so dass das Gestein täuschend das Ansehengewisser Brekzien erhält. Zwischen dem umgewandeltenKalk und den vulkanischen Massen findet man in der Regeleine dünne Lage grünlicher Speckstein - ähnlicher Substanzwelche nicht selten in die Risse beider Felsarten eindringt.Die ohne Zweifel später entstandenen Spalten erfüllt sehrdurchsichtiger Gypsspath. (Trettenero.)
Im Yalle di Rif\ nahe beim Ponte di Via nuova , wird