unter fruchttragendem Boden. — Die Beschaffenheit derKonglomerate ist mnnnichfaltig. Bald erscheinen sie grob-körnig, so u. a. auf der ersten und vierten der erwähntenLagerstätten; bald ist das Korn so fein, dass Aehnliehkeit mitgewissen Sandsteinen entsteht, wie namentlich bei der zwei-
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ten Gang-Masse. Basalt-Stückchen, Olivin-Körner, lauchgrüneGlimmer-Blättchen und Chlorit-ähnliche Theilchen, besondersaber Trümmer vielartig gefärbten Kalkes — scharfkantig,frischeckig und von mehr bestimmten Umrissen , auch abge-rundet — trifft man theils weniger fest verkittet, theilseinander so innig vei'bunden, dass die Brekzie geschliff enund polirt werden kann. Das Binde-Mittel — gelblichgrau,graulich- und braunlichschwarz — zeigt sich, wenigstensstellenweise, noch weit entschiedener basaltisch, als am Kar-fenbühl. Oberflächlich hat das Konglomerat mitunter sehrdurch Zersezzung gelitten ; aller Zusammenhang der Tlieileist aufgehoben, man hat es mit einem schwarzen Gruss zuthun. Solche Erscheinungen können leicht täuschen. Manglaubt einen Tuff vor sieh zu haben; allein es bedarf in derRegel nur eines geringen Abraumes, um die wahrhafte Naturdieser Trümmer - Gebilde, das feste Verbundenseyn ihrerTlieile zu erkennen. — Der Jurakalk hat, da wo er dieKonglomerate begrenzt, Liegendes und Hangendes derselbenausmachend, nicht selten Aenderungen der Farbe erlitten.Man findet ihn etwas dunkler grau als gewöhnlich; auchenthält derselbe mitunter Eisenkies in kleinen Körnern undin würfeligen Krystallen. Wir trafen ferner röthlichgraue,durch dunkleres Roth gefleckte Kalk - Blöcke , von denen esjedoch, da sie stets lose Vorkommen, unentschieden bleibenmöge, ob sie Einschlüsse der Trümmer - Gesteine w aren,oder von den Wandungen der Spalten abstammen, in wel-che die Konglomerate eingetrieben worden. Uebrigens ent-halten die Brekzien kleine kalkige Bruchstücke von lleisch-rother und von braunlichrother Farbe, und in andern Kon-glomerat-Massen der Alp , z. B. in jenen der Gutenberger