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Sandstein. Wesentliche Veränderungen des leztern sindnicht wahrzunehmen ; indessen zeigt er sich an den Stellenunmittelbarer Berührung durch Eisenoxyd rotli und braungefärbt.
Nahe bei Kreybiz im Leitmerizcr Kreise schliesst derBasalt am sogenannten Schoberte , unfern des Schlosses Toll-stein , grosse Grün-Sandstein-Blücke ein; diese Blöcke sindin schlanke dünne Säulen gespalten und liegen Bündelngleich in der vulkanischen Masse.
Zu Jühnsdorf bei Zittau dringt Basalt aufwärts in denGrün-Sandstein. Die lez.tere Felsart erscheint, da, wo siedem basaltischen Gebilde zunächst sich anschliesst, in 1 bis3 Zoll dicke und mehrere Fuss lange Säulen gespalten, dieallmählich in den massiven Sandstein übergehen und sehrsymmetrisch um den Basalt geordnet sind *.
Jurakalk und Lias
Jurakalk.
Die Schwäbische Alp, Vivarais , mehrere LandstricheItaliens gestatten die Beobachtung höchst merkwürdigerFälle, das Verhalten des Jurakalkes in der Nähe basalti-scher Gebilde darthuend und den Einfluss vulkanischerMassen auf jene neptunische Ablagerung. Schübler **,
* Die drei lezten Angaben entlehne ich aus einer gefälligen briefli-chen Mittheilung des Hrn. Prof. C. Naumann. Es ist sein- zu wün-schen, dass dieser treffliche Geognost' recht bald umständlichenBericht über die im Erzgebirge Sachsens und in Böhmen von ihmgemachten wichtigen Beobachtungen liefere, damit man die Phäno-mene im Zusammenhänge auffassen könne. — Die durch die Giitemeines Freiberger-Freundes erhaltenen Säulen-artig zerklüfteten Griin-Sandsteine vom Schoberte stimmen, was die Gestalt-Verhältnisse be-trifft, durchaus mit den später zu beschreibenden Gluht-Prismcn desbunten Sandsteins überein ; allein in Absicht auf Färbung und Masse-Beschaffenheit weichen sie wesentlich ab.
Zeitschr. für Min. Jahrg. 1825, II. B., S. 461 ff.