identisch mit jener dev basaltischen Säume und durch dienämliche Bolus-ähnliche Substanz, wie durch eine Schale,vom Sandstein nach allen Seiten geschieden. (Fig. 3 aufTaf. XIX). Verfolgt man den Basalt-Gang aufwärts an derFelswand, so endigt der Sandstein bald und das Gehängebesteht nun ganz aus Basalt. Auch in der Sohle der Schluchtverschwindet das neptunische Gebilde um dem vulkanischenPlaz zu machen, welches neben jenem in zerklüfteten Mas-sen auftritt. Hier befindet man sich in einem tiefen, Krater-förmigen Felsen-Grunde ; majestätisch ragen mächtige Basalt-Kolonnaden empor, die innere Wand des Kessels ausmachend.Auch auf dem südöstlichen Abhange des Werregotsch trifftman den Sandstein an tiefem Stellen in mächtigen Bänken;nur ist die Grenze gegen den Basalt durch zahllose Trüm-mer des leztern Gesteines überschüttet. Allein etwa 100Schritte weiter nach S. findet sich der Sandstein wiederdurch eine nicht sehr starke Gang-artige Basalt-Masse senk-recht abgeschnitten, die, nachdem sie ein kleines Felshorngebildet, endlich in der allgemeinen basaltischen Bedeckungihre eigenthümliche Umx-isse verliert. Jenseit steht wiederetwas Sandstein an, worauf dann ein zweites kleines Basalt-Vorgebii’ge, ungefähr auf die nämliche Weise, wie derWerregotsch , ins Thal tritt und den Sandstein auf gewisseStrecken verdrängt. Allenthalben aber ist dei’selbe Basaltüber dem Sandstein als nicht unterbrochene Decke ausge-breitet und thiirmt sich mit senkrechten Säulen - ähnlichenGestalten in den gewaltigen Bei'gmassen des Thal-Gehängeshoch auf. Aus dem Allen scheint hervorzugehen, dass derWerregotsch nur ein mächtiger Basalt-Gang im Grün-Sand-stein ist, vielleicht die Ausfüllung einer der Ilaupt-Ausfluss-Spalten der grossen Basalt-Bedeckung, welche hier die Hö-hen beider Elbe-Ufer bildet.
Im Lischlien- Graben, anderthalb Stunden von Aussig ,Sebusein gegenüber, findet sich ein 3 Fuss mächtiges, sehrregelmässiges horizontales B a s a 11 - L a g e r im Gr ii n -