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Lachter Länge und 8 Lachter Breite mit bergmännischenArbeiten umfahren.
Stellenweise hat der tiefere Basalt die Braunkohlen-
Ablagerungen durchbrochen. Alle Flözze erscheinen sodann
zuerst in ihrer Gesammt-Mächtigkeit gehoben, so wie aber
die aufwärts dringende Gewalt mehr ausschliesslich gegen die
Höhe wirkte, werden die Flözze nach und nach schmäler,
um zulezt mit sehr veränderter Stärke ganz aufzuhören. Bei
Marienberg zeigen die auf der Ostseite vorhandenen Braun-
kolden-Lagen solche Phänomene (Fig. 12). In der Nähe des
Stollens der alten Zeche Nassau bei Höhr ist das Auso-e-
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hende eines Basalt-Sattels vorhanden und in dem Profil ausO. nach W. sind die beschriebenen Verhältnisse auf dasBestimmteste wahrnehmbar (Fig. 13). — Unter Beziehungenwie die erwähnten wird das Einwirken der Basalte auf dieSubstanz der Braunkohlen um Vieles bedeutender gefunden.
Im Braunkohlen-Lager der Grube Wilhelms-Zeche beimDorfe Bach auf dem hohen Western)aide hat Hr. Dannen-berg * neuerdings die natürliche Naphtlialine oderden sogenannten Schererit entdeckt. Alle Umstände deu-ten darauf hin, dass diese Substanz ein Sublimations-Erzeug-niss sey, entweder durch Emporhebungen und Durchbrücheder Basalte durch die Braunkohlen veranlasst, oder als Folgeeines später in den Kohlen entstandenen Brandes **.
* Noeggerath, Jalirb. für Min. 18ä‘2. 1. Heft, S. 81 ff.
® v Denn die Naphtlialine bildet sich, nach Reichenbachs Versuchen,stets wenn mineralische oder vegetabilische Substanzen, mithin auchBraunkohlen, Steinkohlen u. s. w. erhizt und die daraus entwickeltenflüchtigen chemischen Verbindungen einer, bis zur starken Weiss-gliihe-Hizze gesteigerten, Temperatur ausgesezt werden. In obigemFalle würden die aus den Braunkohlen entwickelten Gasarten, ent-weder vermittelst glühender Basalte , oder durch Einwirkung glü-hender Kohlen bei Erdbränden, mit denen sic in Berührung kommen,theilweise Naphtlialine erzeugt haben. (Mitscherlich , Lehrb. derChem. I. B., S. 523.)
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