Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
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In der Nähe des Abschnittes von Nr. 1. * kündigendie Kohlen eine baldige Veränderung dadurch an, dass sichstellenweise stängliclite Anthrazit-artige Absonderungen, hinund wieder auch mulmige Gruss- ähnliche Umwandelungender sonst gewöhnlich in grossen Stücken brechenden Koh-len zeigen.

1. Die Kohlen werden von einer, 1 Lachter mächtigen,ockergelben lettigen Masse (plastischer Thon) abge-schnitten.

2. Hinter Nr. 1. legt sich wieder ein sehr fester aberklüftiger Basalt an, der die gewöhnlichen Merkmaledieses Gesteines trägt. Seine Mächtigkeit wechseltzwischen 2 und 10 Lachtern.

3. In der angegebenen Linie hört der Basalt auf undmacht einem plastischen Thon Plaz von derselben Be-schaffenheit, wie solcher in der Regel im Liegendender Habichtswalier Kohlen-FIözze gefunden wird. Erkommt mit Nr. 1. beinahe überein. Seine grössteMächtigkeit beträgt, so weit derselbe bis jezt aufge-schlossen worden, 4 Lachter.

4. Aus der Sohle hervor, und allmählich sich vor dasganze Ort legend, erscheint nun ein Theil des Kohlen-Flözzes. In der Firste wird es abeeschnitten unddurch nachfolgende Gesteine ersezt. In der Solde, wodie Mächtigkeit beinahe 14 Lachter beträgt, geht dieKohle noch auf gewisse Weite als Mulm fort undzeigt eine Beschaffenheit, wie man solche häufig in derNähe von Basalt-Durchbrechungen trifft, wenn nichtgerade stängliclite Absonderung oder Umwandelung inAnthrazit statt hat. Die zerldeinte Kohle dürfte übri-gens auch zum Anthrazit gehören.

Ä 'Da der Wechsel der Gebirgsarten auf der befragten Tafel durchFarben angedeutet worden, so unterblieb die Numerirüng der ein-zelnen Abschnitte.