Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
291
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Diese in verschiedenen Graden vulknnisirtcn Braun-holden , die P e ch kohle, Glanzkohle und Stangen-k o h 1 e behaupteten in altern Methoden unter der Reiheoryktognostischer Substanzen als besondere Arten derSchwarz- oder Steinkohlen- Gattung eine Stelle. DieStau gen kohle am meisten auffallend durch die neuenentschiedenen Gestalten zu denen die derbe Braunkohle um-geschaffen worden und die, durch ungewöhnlich hohenGlanz ausgezeichnete Glanzkohle, erscheinen zunächstunter dem Basalt-Plateau; die Pechkohle liegt in derRegel tiefer. Die prismatischen Stücke der Stangenkohlefindet man einander theils ziemlich fest verbunden, theilshaben sie nur einen äusserst geringen Zusammenhang. Wech-selnd im Durchmesser von 4 Par. Linien bis zu 1 Zoll zei-gen sie sieh fast stets etwas gekrümmt und gewunden. Demdarüber gelagerten Säulen - förmig abgesonderten plastischenTlione gleich, stehen auch die Kohlen - Prismen ohne Aus-nahme senkrecht. Zwischen der Stangen- und der Glanz-kohle zieht hin und wieder eine gering-mächtige Lagewir fanden dieselbe nur 4 Zoll stark von eigenthümlichenKohlen, die mehr Glanzkohlen-Natur, aber die Absonderun-gen der Stangenkohle haben; die stängelichten Stücke sindjedoch von sehr unbeträchtlicher Stärke, meist nur von 1Linie Durchmesser und auf dem öuerbruche bunt angelau-fen, oder mit dünnem gelbem Beschläge überzogen. Fernerkommen, unter ähnlichem Verhältnisse, d. h. zwischen Stan-gen- und Glanzkohle, jedoch noch sparsamer, Parthieen einereigentlich schlackigen Kohle vor ; ihre Masse zeigt sich vollblasiger Räume, die im Innern mit kleinen lebhaft glänzen-den Ring-förmigen dicht an einander gereihten Hervorragun-gen besezt sind *.

* Die geognost. pctrefaktolog. Lieferungen des Heidelberger Min. Komp-toirs enthalten unter den Nummern 507 , 508 , 509 , 510 und 511 Mu-sterstücke der wichtigsten Abänderungen durch basaltische Glulitumgewandelter Braunkohlen des Meissners.

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