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ges. welches so vielen Braunkohlen eigen ist. Zerborstene,zerklüftete, zerrissene Massen, oder Siiulen-förmig abgeson-derte, entstanden durch Einwirkung der Basalte.
Was den Bitumen - Gehalt der umgewandelten Braun-kohlen betrifft, so ist dieser in der Pechkohle noch sehrstark. Beim Glühen blähte sich dieselbe auf; als Pulverwurde sie weich und die einzelnen Theile backten zusammen.Glanzkohle von untern, die Pechkohle unmittelbar be-rührenden , Stellen entnommen gab ziemlich viel Bitumen,obwohl weit weniger, als die Pechkohle ; das Pulver backtenicht zusammen. Die obere, an die Stangenkohle grenzendeGlanzkohle änderte beim Glühen ihre Form nicht und zeigtenur geringe Spuren von Bitumen. In der Stangenkohlewar der Bitumen - Gehalt kaum zu bemerken. Der Säulen-förmig gewordene plastische Thon ( S c h w ü h 1) ausder Höhe abstammend, w r o Basalt zunächst darauf liegt,zeigte sieh nicht bituminös; nur der tiefere, die obern Theileder Stangenkohle berührende Thon hatte einen äusserst ge-ringen Bitumen - Gehalt und enthielt Dekrepitations-Wasser.Der unbeträchtliche Bitumen - Antheil im plastischen Thonund in der Stangenkohle dürfte daher abzuleiten seyn, dassvon den bei der Kohlen-Zersezzung gebildeten Gasen in denSpalten Einiges zurückgeblieben und nachher beim Erkaltensich darin verdichtet hat, so dass das Bitumen hier gleich-sam als mechanisch beigemengt erscheint. Auffallend ist,dass, indem Bitumen, Wasser und die Gas-förmigen Bcstand-theile, durch Umwandelung der Kohlen erzeugt, sich ent-wickelten , die zurückbleibenden Kohlen nicht im porösen,sondern meist in festem kompaktem Zustande gefunden wer-den. Wahrscheinlich ist der sehr langsame Gang des Zer-sezzungs-Prozesses die bedingende Ursache *.
‘ Ergebnisse von Untersuchungen, welche mein verehrter FreundMitscherlich mit veränderten Braunkohlen vornehm, die ich selbstauf dem Meissner gesammelt hatte.