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St. Saturnin und St. Amandi. — Einer interessantenWirkung des Basaltes auf Thon gedenkt ferner PodlettS cROFE * * ** .
Die Stelle ist unfern der kleinen Stadt St. Saturnin imDepartement Puy-de-Dome. Ein Basalt-Strom von beträcht-licher Mächtigkeit breitet sich über eine Thonschicht aus —wir glauben nicht zu irren, wenn wir dieselbe als demTöpferthon zugehörig betrachten •— welche zahlreiche ve-getabilische Ueberbleibsel nmschliesst. Die ITizze des vul-kanischen Gebildes hat die pflanzlichen Reste in eine ArtHolzkohle umgewandelt und der Thon, in unmittelbarerNähe des Basaltes, ist erhärtet und bis zu einer Tiefe von10 bis 12 Zoll in kleine senkrecht stehende Prismen ge-theilt, welche in verjüngtem Massstabe , die Säiden-Gruppi-runeen basaltischer Plateaus täuschend darstellen
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Bedeutender aber noch ist eine Thatsache in der Nähevon Clermont , über welche wir durch Peghoux *** belehrtworden. Der südliche Strom des Vulkans von Gravenoiraruht unfern St. Amandi im Gebiete des Plats auf sandigemThon f. Senkrecht niedergehende Klüfte theilen die ba-saltischen Massen Pfeiler-artig; nach unten zeigen sich die-selben sehr scharf, sonderbar und regellos begrenzt. Sieendigen in zahllosen kleinen rauhen Vorsprüngen, durchwelche die Thonlage stellenweise niedergedrückt worden,während dieselbe hin und wieder sich erhebt, da wo dievulkanische Decke Krümmungen macht. Der Thon — vomBasalt nicht selten durch eine oft kaum Zoll-mächtige Thon-
wieder zugeworfen war. Indessen ist nicht zu erwarten, dass nacheinem so sorgsamen und geübten Beobachter, wie Kufstein, nochweitere Wahrnchmungen sich mir dargeboten haben würden.
* Mem. of the geol. uf central France. V. 82.
** Das Velay soll Erscheinungen derselben Art aufzuweisen haben.
*** Annalen de VAuvergne. Armee 1829. pag. 291.f Ob der Thon nicht jünger sey, als der die Braunkohlen begleitende?Nach unsern, mit Handstücken vorgenommenen, Versuchen liisst sichderselbe zum grossen Theile unter lebhaftem Brausen in Säuren.