Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
281
Einzelbild herunterladen
 

281

Lago geschieden, die in hohem Graden durch Glüht verän-dert mul lebhaft lichteroth gefärbt erscheint zeigt sichgelb und röthlich, erhärtet, sehr rissig und in parallelepipe-dische Stücke zerspalten , deren Flächen glatt und glänzendsind und ganz das Aussehen haben, als wären sie an einerMetall-Platte polirt worden. In andern Fällen ist der dieBasalt - Decke unmittelbar begrenzende , oder von derselbennur durch eine dünne Schlacken - Schicht getrennte, Thondunkelroth von Farbe und Säulen-fürmig zerspalten. (Fig. 2.Taf. IX.) Mancherlei Ausblühungen nimmt man auf denKluft-Wänden wahr. Der umgewandelte Thon schliessteine Lage mergeligen Kalkes ein, deren fast senkrechteStellung auf statt gefundene Emporhebung hindeutet, auchist die kalkige Masse so verändert, in dem Grade erhärtetund zerklüftet, dass das Gestein fast unkenntlich geworden ;man findet dasselbe hochoekergelb, mit oberflächlicher Schlak-ken - Rinde bedeckt, stellenweise auch mit einer erdigenblendendweissen Iliille, welche wir mit nichts zu verglei-chen wissen, als mit dem Ueberzuge der auf gewissen Aus-würflingen des Vesuv getroffen wird, namentlich auf dendurch ihre Wavellit- Einschlüsse besonders merkwürdigenBlöcken körnig gewordenen Kalkes. Ausserdem enthältder Thon Rollstücke von Granit und von Basalt. Ein abge-rundeter Block der leztern Felsart, in unmittelbarer Berüh-rung mit dem basaltischen Strome, ist ganz von Rissen durch-zogen , leicht zu brechen und überhaupt so, als hätte der-selbe starke Feuer-Einwirkung erlitten.

Zu den denkwiindigsten Umwandelungen welche p 1 a-stischer Thon erleidet, würde endlich der, unsererVermuthung zu Folge daraus hervorgegangene Polirschie-fer des IIabichtswald.es gehören mit seinen Ueberbleibselnfossiler Fische und Pflanzen.

Am Iluettenberge wurde vor vielen Jahren durch Stein-