2 bis 2 k Fuss Entfernung von der Auflagerungs-Fläche desBasaltes. Weiter vom Basalte — verlor sieh die Erschei-nung allmählich, so dass von den Spalten, durch welche dieAbsonderungen bewirkt worden, nur Andeutungen in zartenRissen zurückblieben. Endlich waren auch diese nicht mehrbemerkbar 5 allein der Thon, obwohl von geringerer Härte alsder die Säulen-Massen bildende, zeigt dennoch, im Vergleichzu seiner gewöhnlichen Beschaffenheit, etwas grössere Härte.Die prismatischen Stücke, ziemlich regelvoll — wenigstensin weit höherem Grade als der S t a n g e n-S e h w ü h 1 desMeissners — fünf- sechs- auch vierseitig, wechseln an ihrenobern, dem Basalte zugekelirten, Enden im Durchmesser von2 '" bis li". Ihre Stärke nimmt jedoch nach der Tiefe be-trächtlich zu und manche derselben werden dadurch sehrin die Länge gezogenen Pyramiden nicht unähnlich. (Taf. XFig. 3.) Zunächst dem Basalt und bis auf eine Weite vonmehreren Zollen rothbraun, nehmen dieselben gegen dieTiefe lichte röthliche und graue Farben an. Die Säulenfinden sieh, wie sie uns vorliegen, auf ihrer ganzen Aussen-fläche mit Bol-artiger Substanz , gleich einer Rinde oft k"'und darüber stark, bedeckt 5 es war davon im Vorhergehen-den die Rede. Dieser Ueberzug — unrein gelbliehweiss,aussen zuweilen von geflossenem Ansehen, stellenweise auchmit dünnem schwarzen Eisen-Anfluge, im Bruche musehelicht— füllt zugleich alle Zwischenräume der stän glich teil Stückeund gibt auf solche Weise ein Bindemittel ab durch das dieeinzelnen Säulchen zusammengehalten w r erden. Die Verbin-dung ist übrigens meist so gering, dass blosser Finger druckdieselbe aufhebt. — Tiefer, wo das Phänomen der Abson-derung aufhört, verliert sich mit ihm zugleich das Boi-Artige ; ein Abnehmen desselben war schon da sichtlich, woder Durchmesser der Säulen stärker wurde *.
* Ich kann nur aufrichtig bedauern, dass, als ich das Vogels-Gebirgebesuchte (Herbst des Jahres 1827) der Schürf bei Ettingshausen