so
hat ein allmähliches Verlaufen in den unverändertenGrobkalk statt, welchen die gewöhnlichen Versteinerungenbezeichnen, namentlich P aludina, Eindrücke eines Ceri-thium und verschiedene Bivalven *»
Schliesslich wollen wir noch erwähnen, dass nach demwas Bürkart ** über den Grobkalk der Umgebung desMexikanischen Bergwerks-Ortes Ramos mitgetheilt, daselbsthierher gehörende Thatsachen vorhanden scjn dürften. Auch
* Diese Stelle im Val di Nuto muss als ein fruchtbares Fehl fiirkünftige Forschungen um so mehr gelten , als nach dem Zeugnisseeines aufmerksamen neuern Reisenden, der Grobkalk in Sictlien mitBasalten oft zusannnentrifft ohne beträchtliche Uimvandelungen zuerleiden, oder selbst ganz unverändert gefunden wird. So beschreibtFr. Hoffmann (Karstens Archiv fiir Min. B. III, S. 383 ff.) dieGegend um Syrakus. Jüngerer Grobkalk, reich an mannichfaltigenVersteinerungen zeigt sich hier überdeckt von basaltisclym Gebilden.Dichte Basalte, nur sparsam Olivin führend, blasige und schlackigeGesteine und Konglomerate machen ein zusammenhängendes Plateauaus , dessen grösste Längen - Erstreckung aus O. nach W. wenig-stens zwei Deutsche Meilen beträgt. Besonderes Interesse verdienendie Wcchscllagerungen von Basalt und Kalk und die hin und wie-der unter dem Plateau wahrnehmbaren Durchbrechungen des Kal-kes durch den aus der Tiefe aufgestiegenen Basalt. So sieht mauu. a. im Monte Rosso, nordostwärts von Buccheri , einen freistehen-den basaltischen Gang, dessen Masse fast schlackig zu nennen, vonsehr ansehnlichem Durchmesser. Der wagerecht geschichtete Kalkläst sich bis unmittelbar in die Nähe des Basaltes verfolgen , undauf der entgegenstehenden Seite fällt der Kalk dem vulkanischenGebilde zu. Der Basalt umschliesst regellos unter einander liegen-de kleinere und grössere Kalk-Stiicke, mitunter von 3 Fuss Druck-messer. Längs der Berührung stets verändert, zeigen sich im Innernsolcher Trümmer meist noch die nämlichen Versteinerungen, welchedie Kalk-Bildung der ganzen Umgegend charakterisiren. Beim Städt-chen Buccheri beobachtete Hoffmann den erwähnten Wechsel vonBasalten und Kalken. Mindestens sechsmal treten 2 bis 3 Fuss mäch-tige vulkanische Massen zwischen den neptunischen auf. Beide liegenvollkommen wagerecht und der Kalk erscheint nicht, oder nur sehrunbedeutend verändert.
** Karstens Archiv für Min. B. III, S. 130 ff.
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