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worden. — Was man entgegensezzen könnte, das wiire derEinfluss der Atmosphärilien; allein ein solcher liegt jenerAendening nicht zum Grunde, denn unzerkliiftete Bruch-stücke des Gesteines, die sicher schon Jahrzehnde hindurchan der Luft gewesen, besessen noch ihre gewöhnliche brauneFärbung.
Melilli im Val di Nofo. — Eine Erscheinung, die alleAufmerksamkeit verdient, findet sich ferner im T ul di Notoauf Sicilien. Ablagerungen j fingern Grobkalkes — dervon uns mit dem Ausdrucke Muschel - Sandstein be-zeiebneten Felsart * — werden hier von Basalten durch-brochen. Der gütigen Sorgfalt des llrn. C. Gemmellaroin Calania verdanke ich eine Reihenfolge unterrichtender
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Handstücke, welche von der Uinwandelung des Kalkes durchvulkanische Glüht das entschiedenste Zengniss geben. —Die Stelle wird ohne Grund .,'d cratere del Vallone di Me-lilli“ genannt, denn von einem Krater dürfte durchaus nichtdie Rede seyn. Nach einer zur Erläuterung von meinem Si-cilianischen Freunde beigefügten Profil-Skizze ist es eine mitBasalt erfüllte Spalte und stellenweise zeigen sich basalti-sche Konglomerate als Hülle der festen Masse. In unmittel-barer Nähe des Basaltes erscheint der Kalk weiss, Marmor-artig ; so dass die Feinheit des Kornes selbst Bildwerkedaraus zu arbeiten erlauben würde. Und was besondererBeachtung werth, ist der Umstand, dass die Versteinerun-gen nicht wie in ähnlichen Fällen gänzlich zerstört worden;man unterscheidet auf das bestimmteste Durchschnitts-Flächeneinschaliger Konchylien, ohne dass jedoch nähere Angabemöglich wäre. Etwas weiter entfernt von der basaltischenGrenze ist das neptunische Gebilde nur sandig-körnig und
° Grundzüge der Gcol. 2. Auflage. S. 134 lind 180. — Es hättevon diesem Gesteine bereits bei den Gliedern der vorhergehendenGruppe die Rede seyn müssen ; allein um die wenigen Thatsachen,die über den Grobkalk bekannt geworden, nicht zu trennen, gestat-teten wir uns diese Ausnahme.