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In der Nähe von Aurillac Im Cantal ruht eine mächtigeAblagerung vulkanischer Brekzien, bedeckt und durchdrun-gen von basaltischen und trachytischen Gebilden, auf Siiss-wasser - Formationen, deren Schichten an manchen Stellengewunden und verrückt erscheinen, so dass es ganz dasAnsehen hat, als seyen dieselben noch nicht fest gewesenzur Zeit wie die vulkanischen Massen solche überdeckten.Die Basalte senken mehrere mächtige vertikale Gänge inden unterhalb liegenden Kalk. Wesentliche Aenderungenin der Textur, oder in andern Merkmalen des leztern Ge-steines sollen nicht wahrnehmbar seyn. Man sieht hin undwieder kleine Süsswasser-Kalk-Bruchstiicke und selbst Süss-wasser-Muscheln eingehüllt im Laven-Teig; sie brausen nochlebhaft mit Säuren und zeigen sich, etwas dunklere Färbungabgerechnet, durchaus unverändert. (Daubeny und PoulettScROPE.)
Zwischen dem Dorfe Chaumerac und dem Schlosse
Süsswasser-Lagcn bestehen aus rütlilicliem thonigem Sande, aus der-Zersezzung des Granites liervorgegangcn und zwischen diesen undden, durch basaltisches Einwirken hin und wieder umgewandelten,mergeligen Kalken, den obern Gliedern der Reihe, nehmen thonigeMergel, wechselnd mit Gyps-Bänkcn, ihre Stelle ein. Leztcre ent-halten Limneen und Bulimcn und ausserdem Gebeire von Palaeo-therien, woraus sich ergibt, dass sie als eine der Pariser analogeFormation zu betrachten sind. Ueber den Thon - Mergeln und demGypse findet sich eine Schichten-Folge kalkiger blätteriger Mergel,wechselnd mit Lagen weichen grauen Kalksteines, der reich anLimneus, Planorbis, Cyclostoma, BitUmus u. s. w. ist, auch Ge-beine von verschiedenen Säugcthieren und von Schildkröten enthält.Alle diese Schichten lassen sich indessen in nicht unterbrochenerFolge an keiner Stelle beobachten. Ueber denselben sieht man Ba-salte und deren Trummer-Gesteine ausgebreitet, mitunter bis zu ei-ner Mächtigkeit von 2 bis 300 Fuss ; allein die Siisswasser-Forma-tionen und die vulkanischen Gebilde berühren sich in der Regelnicht unmittelbar, sie werden durch Lagen thonigen und eisenschüs-sigen Sandes getrennt, die vegetabilische Substanzen, zu Braun-kohlen umgewandelt, führen, und weit neuern Ursprungs scheinen,als die Süsswasscr-Ablagcrungen auf denen sie ruhen.