Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
265
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Basalt deutlich wahrzunehmen. In der Nähe vulkanischerErzeugnisse, Basalte und schlackige Massen, zeigt sich dieneptuiiische Ablagerung theils gänzlich zersezt, zu Staubuingewandelt, der jedoch mit Säuren noch aufbrausst, theilsbildet inan den Kalk stark zerklüftet und durch viele rotlicund gelblichbraune Flecken bezeichnet. Im ersten Falle istdas Kalkige oft sehr gemengt mit vulkanischem Sande undmit Laven-Trümmern. Zwischen dem Kalk und der Basalt-Decke tritt nicht selten eine rothe Substanz auf, bald po-rös , zellig und blasig, bald in Absicht auf Bruch - undGlanz - Verhältnisse mit manchem Steinmark oder Bol zuvergleichen. Dieses Berührungs -Erzeugniss von einigenFranzösischen Geognosten Collyrite rougedlre calcarifere ge-nannt hält viel Wasser und brausst mit Säuren.

An der lluchette de Brunelet , unfern Brives auf derStrasse aus dem Velay nach St. Etienne , erlicht sich eineGang-artige Basalt-Masse aus den Mergeln tertiärer Forma-tionen welche, längs der Begrenzung, auffallend umgewan-delt sich zeigen und hin und wieder mit einer Art vulkani-scher Asche gemengt sind.

Unfern des Dorfes Aubieres in der Nähe des Puy de Gra-venoire sieht man grosse Bruchstücke von Süsswasser - Kalkcingehüllt in schwarzer basaltischer Lava; sie erscheinenröthlich gefärbt und krystallinisch-körnig.

Die mergeligen Kalksteine, zur Siisswasser - Formationdes Beckens der Haule-Loire gehörig, werden in der Nähebasaltischer oder phonolithischer Bedeckungen sehr kiesel-artig (erhärtet ?) getroffen, auch umschliessen sie an solchenStellen Massen eines Minerals, das bald mit Halbopal, baldmit Feuerstein am meisten übereinkommt *.

*Naeh Bertraivd de Doue und Poueett Scrote ruhen die Schichten,die Süsswasser-Gcbildc dieses Landstriches ausmachend, im Allge-meinen auf Granit , der gegen alle Seiten den Rand des Beckenszusanunenzusezzen scheint, in welchem sie abgelagert wurden ; nurhin und wieder treten Sandstein-Streifen dazwischen. Die tiefsten