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Berg Gorgo via. ■— Zwei Schluchten, längs des gan-zen Gehänges herabziehend — die eine zwischen Petit Perig-nat und dem Dörfchen Bonneval , die andere am Domainede Gergovia ausgehend — erlauben, tiefer als sonst irgendwo,das Innere zu erforschen; sie sind recht dazu geschaffendas Eigentümliche der Beziehungen mit nicht gewöhnlicherDeutlichkeit vor Augen zu legen.
Einem gewaltigen Vorgebirge gleich , mit entschiedenerLängen-Erstrccluing aus W. nach 0., steigt der Gergovia-Berg ungefähr SOO Fuss über die nachbarliche Ebene an;die Meeres - Höhe des erhabensten Punktes beträgt nachRamond 761 Meter. Oben betritt man ein ausgedehntes,durch basaltische Gesteine zusammengeseztes, Plateau, wel-ches vielleicht einst mit dem Puy Girou verbunden war *.Gegen W. erhebt sich der granitische Rand des Limagne-Beckens mit seinen vulkanischen Schlünden.
Früher schrieb der Marquis de Laizer ** über die Be-schaffenheit des Berges; ja er dürfte der erste gewesenseyn, der mit guter Einsicht von dessen mannichfaltigenVerhältnissen geredet. In neuerer Zeit erhielten wir zu-mal durch Scrope ***, Steininger '****, Bakewell *****,
Lind tertiärer Gebilde beobachtbar, bei weitem so zahlreich nicht,als man glauben dürfte. Die vulkanische Linie der Monts-DomesGebirgs-Reihe liegt etwas jenscit des Kulminations-Punktes des pri-mitiven Plateaus ; die meisten vulkanischen Ströme, welche dieKette geliefert, folgten der Neigung des Bodens und, gegen W. ge-führt, drangen nur wenige bis ins AUier-'Tha\ vor.
Auf diesem Plateau soll zu Caesar’s Zeiten sich eine Feste derAuvergnaten befunden haben. Manche Spuren, die vor einigen Jahr-zehnden noch sichtbar gewesen, wurden durch vorgeschrittenen An-bau verhüllt oder unkenntlich gemacht.
** Journ. des Mines. Vol. XXIII, p. 412 etc.
*** Geol. of central Frace. P. 91 etc.
**** y u lk ane in Süd-Frankreich. S. 93 und 94.
***** Travels etc. Vol. II, p. 300 etc.