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lösen einzelne Gemengtheile auf u. s. w. *. Schwarze Lavenwerden durch schvvefelige Dämpfe liehtegrau, gelblich oderweiss; hei Einwirkung salzsaurer Dämpfe verbleichen dieLaven, oder sie färben sich oberflächlich gelb, grünlich u. s.w.An diese Erscheinung schliessen sich unsers Bedenkens fol-gende Phänomene näher an.
Schvvefelige Dämpfe bleichen die Grundmasse der Tra-chyte bei ihrem Hindurchziehen; von salzsauren Dämpfenwird sie schwefelgelb gefärbt. Ein besonders auffallendesBeispiel gewähren u. a. die Trachyte des Puy de Sarcouyin Auvergne. Ihre Feldspath - Krystalle erscheinen mitunterso vollkommen brennend schwefelgelb gefärbt, dass sie, derabweichenden Formen-Verhältnisse ungeachtet, selbst vonverdienten Geognosten früherer Zeit für Schwefel-Krystalleangesehen wurden.
Gewisse mehr und weniger entfärbte und zersezte Feld-stein-Porphyre lassen überraschende Aehnlichkeit mitsolchen gebleichten Laven wahrnehmen, namentlich mitjenen der Solfatara unfern Neapel. So u. a. die vom Raub-Schlösschen bei Weinheim in der Bergstrasse , jene von Mo-horn zwischen Dresden und Freiberg , die aus der Gegendum Kohren nicht weit von Altenburg u. s. w. In Ilandstük-ken sind solche Porphyre den Solfatara- Laven zum Vei'-wechseln gleich.
Auf dem Gipfel des Patacha, im Tjifondarie - Distriktedes Eilandes Java, der zwei Krateren ähnliche Vertiefungenaufzuweisen hat, entsteigt dem einen dieser Abgründe ohneUnterlass eine Menge schwefeliger Dünste, welche das nach-barliche Gestein, ursprünglich schwarzer Basalt, durch-
* Wir bewahren in unserer Sammlung ein schönes und belehrendesHandstiick Vesuv,iseker Lava von der Eruption des Jahres 1794. Esist von der Wand einer Spalte entnommen auf welche saure Dampfeeinwirkten; bis zu einer Tiefe von 2 bis 3 Linien sieht man dieGrundmasse gebleicht, theils auch gänzlich zerstört, nur die Augit-Krystallc wurden erhalten und in sehr ausgezeichneter Weise.
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