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2 (1832)
Entstehung
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(lev Aussage achtbarer Augenzeugen, seit länger als vierzigJahren Nichts eingebiisst von ihren sonderbaren Eigenthiim-Iichkeiten. Die Erstreckung des blendend weissen Sandsteinesist keineswegs unbeträchtlich; der Streifen mag wohl einehalbe Stunde Breite messen und seine Länge von der deinVogels-Gebirge zugehörigen Höhe, dem Dürrenstein , bis inden Ortenberger Stadtgraben, scheint noch bedeutender. DasStreichen der Schichten, an einer Stelle entnommen, warh. 9-g-, ihr Fallen unter 15° in N.W. 5 allein unser Aufent-halt war zu vorübergehend, um, für solche Beziehungennoch mehrere günstige Beobachtungs - Stellen auszumitteln,und die Ueberzeugung zu erlangen, es liege in der gefunde-nen Beziehung etwas Konstantes. Wollte man an vulka-nische Einwirkungen denken, an statt gehabte Entfärbungdurch basaltischen Einlluss denn in nicht beträchtlicherFerne steht der gewöhnliche bunte (rotlie) Sandstein anso hätte das Erhelnings- Phänomen gerade gegen den Randder gewaltigen Basalt-Parthie des Diirrensleines hin statt ge-habt. Dass die Atmosjihäre es gewesen, welche den Sand-stein durch das Ganze seiner Masse, so weit Beobachtungmöglich, nmzuwandeln vermocht habe, scheint wenigerglaubhaft. Uebrigens ist uns kein Sandstein vorgekonunen,der, auf vollkommen gleiche Weise, wie der Ortenberger ,durch Basalte umgewandelt worden.

Das sehr Allgemeine eines bleichenden Einflusses erin-nert unwillkiihrlich an gewisse bekannte Phänomene nochheutigen Tages thätiger Feuerberge. Neben der Zersezzungnämlich welche Laven durch die Atmosphärilien erleidenwirken noch Kräfte eigenthiimlicher Art auf dieselben ein;besonders die den Spalten und Rissen der Laven-Massenentsteigenden schwefeligen, so wie die Salzsäure haltigenDämpfe. Diese Dämpfe, deren Wirksamkeit zumal in derNähe von Krateren auffallend ist, entfärben die Laven, indemsie durch dieselben hindurchziehen; sie erweichen den Teig,