Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
225
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die in älmliclier Art noch nicht vollständig zur Sprache ge-bracht worden.

Aen der u ngen der Farbe. Entfärbungen.Eingeschlossene Fragmente erscheinen gebleicht, rotlie Ge-steine grau oder gelblich, oft weiss. Dabei stellen sich mit-unter auf lichterem Grunde streifige Zeichnungen dar, ge-rade oder seltsam gewunden, geflammt, Wolken-ähnlich ver-waschen , auch , besonders bei bunten Sandsteinen, Baum-förmig. Die Farbe dieser Zeichnungen ist meist die schwarze.Die Dendriten lassen sich da die Erscheinung der Fels-art im unveränderten Zustande nur höchst sparsam eigenist und bei vulkanischem Einwirken leicht zerstörbar wäre, von andern Verhältnissen ableiten; wir werden daraufzuriiekkommen. Was von der Entfärbung umhüllterBruchstücke gesagt worden, ist auch auf die Gestein-Massenim Hangenden und Liegenden basaltischer Gänge zu be-ziehen.

Wir erlauben uns mit diesen Thatsachen, ohne ent-scheidendes Urtheii zu wagen, eine Erscheinung in Verbin-dung zu bringen, die wir leider nur flüchtig sahen, da wenigbeständiges Wetter unsern Bemühungen nicht förderlichwar. Bei Ortenberg, zwischen Gelnhausen und Friedberg,findet sich , überall von Basalten unmittelbar umgeben und,wie es das Ansehen hat, auch auf Basalten seine Stelleeinnehmend, ein Sandstein, für den ich vor der Hand keinengenauen Namen weiss, da er, den Dunstkreis berührend,von andern Felsarten nicht überlagert wird. Eine auffallendeWeisse zeichnet seine Massen aus und die seltsamen Ge-stalten der kleinen Hügel mit ihren, oft über 30 Fuss ho-hen jähen Wänden und den tief eingeschnittenen Furchen,den bizarren Formen der Alpenberge ähnlich, lassen dasGanze nicht unpassend einem Relief des Montblanc im gross,artigen Massstabe vergleichen. Oder man glaubt sich zwi-schen Dolomit-Felsen versezt. Und jene Formen haben, nachII. 15