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Wenige von (len Phänomenen an welchen Schottland soreich ist und die in so hohem Grade anreizen ihre Ursachenzu erforschen, dürften in der angedeuteten Beziehung schonbeim ersten Blicke auffallender seyn, als die in CarllaneCraig wahrnehmbaren. Da es nun bei geologischen Erwä-gungen leicht besser und sicherer scheint, zu den mehr ent-fernten Ursachen vorhandener überraschender Phänomeneallmählich hinaufzusteigen durch Ergriindung und Entwicke-lung näher liegender Ursachen, so kann man es Macknigiit,einem nicht ungenauen Beobachter, der mit Ernst und Aus-führlichkeit zu Werk gegangen, keineswegs verargen, wenner zweifelhaft wurde, welchem von beiden Systemen er denVorzug einzurämen habe.
Cartlane Craig ist der Name einer Ungeheuern Kluft *in der Nähe von Lanark. Die Weitung wird von [altemrothem Sandstein ** umschlossen. Ihre grösste Tiefe be-trägt wenigstens 400 Fuss, die obere Breite wohl über600 F. ; nach unten hat bedeutende Verengung statt. Allesträgt das Gepräge, dass die Kluft nicht durch allmählichwirkende Ursachen, sondern plüzlich und gewaltsam ent-standen sey. In der Mitte der Spalte und quer durch die-selbe streicht ein Trapp- (G r e en s t o ne-) Gebilde, dieSchichten fast senkrecht schneidend. In der Nähe des Trappskann man kleine Massen der nämlichen Substanz als Aus-füllungen von Räumen im Sandstein beobachten ; stellenweisetragen sie alle Merkmale des Basaltes, sie führen Olivin und
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Augit. Die unmittelbare Verbindung dieser Verzweigungenmit grossem Trapp-Massen entzieht eine vegetative Deckedem Auge.
* Berühmt durch die Sage: es habe der heldenmiithige Wallach hierZuflucht gegen seine Verfolger gefunden.
** Old red sandstone. .— Die Felsart nähert sieh der Grauwacke undkommt auch im Wechsel damit vor. Die Trümmer , Quarz , Feld-spat!), Gtauwacken, Thonschiefer, Iiieselschiefer u. s. w. erscheinen