Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
217
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Nach den Gnmdsäzzen der plutonischen Schule würdedie Erscheinung leicht erklärbar seyn; unser Verfasser aberneigt sich zum Neptunismus. Nähme man, so sagt er, dieSchmelzung des Basaltes oder Dolerites durch llizze an, soschien, im vorliegenden Falle, seine Masse als mechanischeKraft unzureichend für die Wirkungen, welche sie hervor-gebracht haben soll; denn ihre Mächtigkeit betrüge wenigmehr als einige Fuss, die verrückten Schichten .aber hättenfast eine Quadrat-Meile in der Erstreckung bei einer Mäch-tigkeit von mindestens 100 Yards. Die relative Stellung desGang-Gebildes, so weit solche sichtbar, gestatte keineswegsdie Annahme, als sey dieses das Agens gewesen bei der Ver-rückung. Wäre der Trapp der Richtung der grossen Kluftgefolgt, so würde eine solche Ansicht eher zulässig; alleinseine Richtung sey, wie bereits bemerkt, gerade die entge-gengesezte. Die getrennten und zertrümmerten Schichtenzeigten nicht eine Spur davon dass sie auseinander getrie-ben worden durch exjdodiremle Kraft. Auch erinnere keineThatsache an andere Wirkungen, als die bei statt gehabtenSenkungen oder Austrocknungen erfolgt wären. Die oberstenSchichten behielten durchgehends ihre ursprüngliche Lage,welche, mit wenigen Ausnahmen, fast wagerecht sey, undsie schienen ungestört in das Innere des Berges hinein zureichen; nach unten zu aber zeigten dieselben ganz das Aus-sehen und die Neigung, welche zu erwarten wäre, wenn siesich abwärts gesenkt hätten von der höhern Masse mit dersie ursprünglich verbunden gewesen u. s. w. Macknigiit

mitunter sein gross, im Ganzen aber ist das Gestein mehr feinkör-nig und sodann vorzüglich Glimmer - reich. Die feldspathigen undquarzigen Körner hängen zum Theil fast ohne Bindemittel zusam-men, in andern Fällen hat sich ein Thon-Zäment eingestellt. Zwi-schen den tieferen Schichten tritt sandiger Kalk in Stücken auf,und Kalk, zuweilen auch Barytspath durchziehen die Felsart inAdern.