jüngern Alters erfuhren, minder beträchtlich war, sodass ihre Wärme mehr zerstreut wurde und nur stel-lenweise, durch örtliche Umstände bedingt, konzentrir-ter wirkte.
3. Die abweichende Mächtigkeit Gang - ähnlicher Basalt-Massen *, so wie die grössere oder geringere Frequenz,in welcher Gebilde der Art, gleichsam mehr zusam-mengedrängt auf engem Raume, in einem Gebirge auf-treten **.
4. Geringere oder beträchtlichere Grade von Zerstückung,welche durchbrochene Felsmassen erlitten, vermögedes mehr und minder grossen Widerstandes den sieleisteten.
5. Eine gedoppelte Beschaffenheit bei normalen Gesteinenanzunehmen, welche das Einwirken von Basalt erfuh-ren : eine gewisse Weichheit, Ausdehnungen und Bie-gungen zulassend, und eine härtere Natur, die Brüchezur Folge haben musste.
6. Das sehr Ungleiche der Hizze, wechselnd in zahllosenAbstufungen von Wärme- und Schmelz - Graden beierhobenen vulkanischen Massen an den verschiedenenStellen von ihnen durchschrittener Bahn. Der Um-stand, dass weiche basaltische Gebilde — die wir uns,eben so wenig wie Laven neuerer Feuerberge, stetsals Fluida von vollkommen gleichartiger Natur denkendürfen, sondern als ein Verbundenes von Flüssigemund Unflüssigem — in engen Spalten aus grossen Tie-
* Auf Anglesea u. a. hat man die redendsten Beweise, dass die Wir-kungen um desto bedeutender gewesen, je grösser die Mächtigkeitsolcher Gebilde. Aehnliche Thatsachen wurden bei basaltischenDurchbrüchen durch die Braunkohlen - Ablagerungen auf dem Ha-bichtswalde wahrgenommen u. s. w.
Manche Schottische Inseln, wo Schichten - Störungen zu den nichtungewohnten Erscheinungen gehören, liefern das entschiedensteZeugniss, dass die eintretenden Störungen in augenfälliger Bezie-hung stehen mit der Zahl basaltischer Ablagerungen.