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Das denkbare Zusammentreffen vielartiger Bedingnisse,von denen wir vielleicht nur die wenigsten zu fassen ver-mögen, musste höchst mannichfache Verhältnisse , Beziehun-gen und Resultate zur Folge haben und keineswegs Gleich-heit der Phänomene. — Wir wollen versuchen, einige jenerBedingnisse anzudeuten:
1 . Die ungleiche Beschaffenheit der Räume, der Kanäle,durch welche feuerig - flüssige Gebilde zur Oberflächegelangten. Bei Weitungen von beträchtlicher Längen-und Breiten-Erstreckung, wie wir sie mit basaltischenGebilden erfüllt sehen, ist es sehr unwahrscheinlich,dass dieselben, besonders wenn die Wandungen ausGesteinen von geringer Festigkeit bestanden, lange Zeithindurch ihrer ganzen Ausdehnung nach vom Hangen-den bis zum Liegenden offen geblieben; vielmehr dürfteman an eine, nach und nach statt gehabte, vielleichtmit den emporgetriebenen Massen im Verhältnisse ste-hende Erweiterung jener mächtigen Spalten in häufigenFällen zu glauben haben. Indessen wäre es den Beob-achtungen nicht zuwider, dass viele solcher Räumevorhanden gewesen *, oder durch die Hervoi'hebungvulkanischer Massen sogleich bis zum Tage geöffnetworden, und sodann ist es wohl denkbar, dass die be-reits mehr oder weniger erhärteten, vielleicht schon
das Neben-Gestein was dessen Masse betrifft; leztcrcs trägt überallwo unmittelbare Berührung mit der Gangmasse statt hat durchausdie/nämlichen Merkmale welche ihm sonst in seiner ganzen Er-streckung eigen sind; aber Emporhebungen der Lagen kann mannicht verkennen. Am Fasse des unter dem Namen Münte Ottajanobekannten felsigen Vorsprunges steigt ein Basalt-Gang durch wech-selnde Schichten dichter und poröser Laven — wenige Biegungen,in der Linie des Streichens ausgenommen — senkrecht bis zumGipfel. Die Mächtigkeit des Ganges, in der Teufe über 10 Fassbetragend, nimmt gegen die Höhe beträchtlich ah. Zu beiden Seitenerscheinen die Lagen aufgerichtet. (Mein, de la Soc. de Phys. deGeneve. T. II, t erc Part. p. 173.)
* Man vergleiche S. 422 ff. der I. Abtheilung.
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