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Beide Gebirgsarten erfahren vielartige mul auffallende Um-wandelungen , wo sie mit vulkanischen Massen in unmittel-bare Berührung treten. Wir wählten, nicht ohne Absicht,für unsere Ausführung als merkwürdige Belege zwei Ge-steine von denen das eine zu den auf dem EuropäischenFestlande am meisten verbreiteten gehört, während das an-dere in verschiedenen Gegenden des Britischen Reiches
den wesentlichsten Antheil an der Gebirgs - Zusammensez-
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zung nimmt.
In der Nähe basaltischer und doleritischer Gebilde pflegtder Bergkalk seine Dichte und die ihn gewöhnlich be-zeichnenden dunkelgrauen und schwärzlichen Farben gegeneine krystallinische Struktur, verbunden mit blendenderWeisse, zu vertauschen; er wird dem Marmor von Par nsund Carrara zum Verwechseln ähnlich. Der Kohlen-schiefer, welcher den Bergkalk unter solchen Umstän-den oft zu begleiten pflegt, erscheint erhärtet und Feuer-stein-artig. Wollte man nun, da wo beide Felsarten, aufdie erwähnte Weise verändert, unmittelbar unter oder überLager-ähnlichen Basalt- oder Dolerit-Gebilden auftreten, sieals Erzeugnisse eigenthiimlicher Art gelten lassen — indemangenommen würde, dass ihre Absezzung vor oder nachdem Entstehen der Trapp-Massen statt gefunden und dasssie keine spätere Umwandelung durch leztere erfahren hät-ten, -— so ex-hielt das Dolerit- oder Basalt - Lager seine be-stimmte Stelle in der regelmässigen Schichten-Reihe ange-wiesen. Eine Voraussezzung, die mit zahllosen Thatsachenim geradesten Widerspruche stellt. Wäre man geneigt denkörnig gewordenen Bergkalk als unabhängig vom Trapp zubetrachten, so müsste derselbe auch an andern Stellen dieserFormation gefunden werden, wo keine basaltische Gebildegegenwärtig sind. Allein nie hat man ihn so getroffen; seinErscheinen ist vielmehr an das Vorhandenseyn des Trapps ge-knüpft. Wären die Lagen körnigen Kalkes und erhärteten Koh-lenschiefers nur gewöhnliche Wechsel-Bildungen mit Basalten