Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
186
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tmrl Doleriten, so müssten wir nothwendig einige Analogieeilzwischen ihren Bestancltheilen und denen des Trapps linden;Uebereinstimmungen der Art aber werden gänzlich vermisst.Alle Aendernngen in Textur und Farbe beim Kalk sowohlals beim Kohlenschiefer sind, wie man sich überzeugen kann,sobald man die Phänomene mit Aufmerksamkeit gewahr zuwerden sucht, am auffallendsten in der Nähe vulkanischerGebilde. Sie wachsen schnell und in zunehmendem Verhält-nisse bis zu den Berührungs-Grenzen, während alle diesemehr fremdartigen Erscheinungen mit der allmählichen Ent-fernung von den Trapp-Massen endlich wieder bis auf diegeringste Spur verschwinden. Die organischen Ueberbleib-sel, ausserdem so häufig im Bergkalk , verlieren sich in derunmittelbaren Nähe der Dolerite und Basalte ungefähr indemselben Masse, als der Kalk grobkörniger wird. Endlichfindet man in der Regel die Aendernngen da am auffallend-sten , wo die Trapp - Gebilde ihre grösste Mächtigkeit er-langten ; basaltische oder doleritische Lager oder Gänge vongeringer Stärke wandelten nur unbedeutend um und . bliebenoft auch ohne Einfluss. Sonach würde man, alle erwähntenUmstände und Beziehungen zusammenfassend, sich des Starr-sinns, oder gar des Selbst-Betrugs theilhaftig machen, w ollteman nicht einer bessern Ueberzeugung Raum geben.

In Betreff des bunten Sandsteines liegen die Er-fahrungen in nicht weniger erschöpfender Vollständigkeitvor. Wir erinnern ausdrücklich an die Thatsachen, welcheum Eisenach , an mehreren Punkten von Kurhessen, am Fussedes Spessartes und des Vogels-Gebirges u. s. w. vorhandensind, wo Basalt-Gebilde mit jener Felsart in Berührung er-scheinen. Vergebens sucht man, werden die bedingendenUrsachen vermisst, das Verbleichen der gewöhnlichen rothenFarbe des Sandsteines, die Frittungen, Schmelzungen undVerglasungen und die noch auffallenderen Aenderungen inden Gestalt-Verhältnissen.

Bei dieser Gelegenheit haben wir auch eines Versuches