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2 (1832)
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Interesse seyn. Auch glauben wir eine Zusammenstellungder Art um so weniger überflüssig, da selbst in den leztenJahren noch Phänomene, wie die welche uns beschäftigensollen, von einigen Gegnern des Vulkanismus auf sehr ver-schiedene, mitunter höchst seltsame Weise gedeutet worden.

Einige Beispiele von Umwandelungen sind allerdings ausfrüherer Zeit bekannt gewesen ; allein sie wurden missdeu-tet und in unrichtigen Verknüpfungen anfgestellt. So be-trachtete man gewisse Erscheinungen der Art ziemlich all-gemein als in die Kategorie der Verwitterungs - Phänomenegehörig, obwohl bei aufmerksamer Vergleichung das Ver-schiedenartige im allmählichen Vorschreiten Wirkender At-mosphärilien und der durch vulkanische Macht eingetretenenAendeinxngen in den meisten Fällen nicht wohl verkanntwerden kann. Jezt, da die Sache, aus dem Gesichts-Punkteder Vulkanität erfasst, grössere Theilnahme erweckt, mehrtsich die Zahl interessanter Beobachtungen mit jedem Tageund die einzelnen Ei'scheinungen lassen , selbst an den ent-legensten Stellen, zu viel Uebereinstimmendes wahinehmen,als dass man sich eidauben dürfte an blosse Zufälligkeitenzn denken.

Ob aber die nach Farbe- und Textur-Verhältnissen undandern Merkmalen in geringem oder hühern Graden verän-derten Gesteine nicht unabhängige selbstständige Bildungenseyn könnten ? Dieser Einrede, vermittelst welcher manmit einer scheinbaren Erklärung über schwierige Phänomeneleicht hinwegzukommen glauben diiifte, müssen wir vor Al-lem begegnen. Um die Frage selbst genauer zu bestimmenund sie ihrer Entscheidung näher zu bringen, wollen wirdieselbe im Zusammenhänge mit bekannten und ausgemach-ten Resultaten eivläutern. Unsere Leser sind von der ge-wöhnlichen Beschaffenheit des bunten Sandsteines unddes Bergkalkes (mountain limestone) unterrichtet.