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2 (1832)
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namentlich was die von ihm erforschten Thermen des Mont-Dore angeht, als vorzugweise abhängig von einer Gas-Strö-mung, gleichzeitig mit dem Mineral-Wasser erzeugt und beiweitem zu reichlich, als dass sie von diesem einoesoo-enwerden konnte. Es ist sehr glaubhaft, dass die Erhebungdes Wassers zur Oberfläche des Bodens durch den Druckbedingt wird, welchen dasselbe vom kohlensauren Gas in denunterirdischen Werkstätten erleidet, wo es sich bildet *.

Das Wasser rührt von äussern Ursachen her; vulkani-sche Quellen nähren sich in dieser Hinsicht wie die ge-wöhnlichen. Das Beständige des Erscheinens von Thermendürfte durch eindringendes meteorisches Wasser zu erklärenseyn, dessen Schwere das andere emportreibt. Was vor-züglich bemerkenswert!!, ist dass die Wasser - Menge sichbei vielen Quellen nie ändert; Ueberfluss an atmosphäri-schem Wasser wirkt eben so wenig darauf, als grosse Trok-kene. Einige Quellen wie u. a. die in den Valencia -Seeablliessende Quelle von Mariara zeigen jedoch einesehr beträchtliche Vermehrung der Gesammt-Masse ihrerwarmen Wasser zur Regenzeit.

Was den chemischen Gehalt der Quellen betrifft, vonwelchen die Rede, so verdient vor Allem der Umstand Be-achtung, dass die einem gleichartigen Boden entströmenden,wie namentlich jene in Auvergne und in Böhmen , die nämli-chen Bestandtheile, obwohl in verschiedenen Mengen führen.Eine Uebereinstimmung der Art kann nicht als bloss zufälliggelten; denn Quellen von ähnlicher Zusammensezzung undzugleich mit Kohlensäure gesättigt, werden in andern Land-strichen vermisst oder man trifft dieselben nur überaus spar-sam. Berzeuus folgert daraus, dass auch die Beschaffenheitder in solchen Wassern aufgelösten Stoffe im Zusammen-

* In (len Mont- Mor«-ßädeni will man seit langer Zeit die Beob-aebtung gemacht haben, (lass die Aufwallungen hei herannahendemGewitter einen eigenthümlichcn Charakter erhalten, dass sie mächtigerwerden. [?]

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