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müsste jedoch zugleich etwas Anders, als was das Wasserenthält, erzeugt werden 5 man hätte, wenn Oxydation stattgefunden, Wasserstoffgas in Wasser eingepresst zu erwar-ten u. s. w. Von einem fortdauernden Prozesse aber müss-ten Schwankungen eine Folge seyn, während Unveränder-lichkeit, oder die an Unveränderlichkeit grenzende Abnahmeeinen bereits beendigten Prozess charakterisirten, dessenProdukt schon gegeben wäre. — Ob in Wahrheit allmähli-che Verkühlung, wie die welche man u. a. bei der mehr alsvierzig Jahre genau bekannten Unveränderlichkeit des Karls-bader Wassers anzunehmen habe, möglich sey, oder ob dasAusströmen des Wassers die muthmasslich angenommeneHizze und den eingeschlossenen Herd des Vulkans hättenerkalten müssen ? diess prüfte G. Bischof durch direkteVersuche mit stark erhiztem Basalt, indem dessen Abküh-lung in Wasser beobachtet wurde. Er zeigte, den Gegen-stand auf sehr erschöpfende Weise behandelnd, dass dasKarlsbader Wasser, durch die Wärme, welche es hinweg-führte , kein so grosses erkaltendes Vermögen gehabt habe,um, von der Welt-Schöpfung bis auf unsere Tage, mehr alsden dritten Theil der Basalt-Masse, welche den Donnersbergunfern Milleschau im Böhmischen Mittel- Gebirge ausmacht,vom halbgeschmolzenen Zustande bis auf den der gewöhnli-chen Luft-Temperatur abkühlen zu können. Nach einer aufdiese Experimente gegründeten Berechnung würden die Ther-men zu Karlsbad in 7000 Jahren S,225707,452000 PfundBasalt in erhiztem und halbgeflossenem Zustande erfordern,um auf eine Temperatur gebracht zu werden, wie man sol-che gegenwärtig an denselben wahrnimmt.
Die erwähnten Aufwallungen, womit das AusströmenGas-haltiger Thermen verbunden zu seyn pflegt, galten inder Regel als Folgen einer Entwickelung von kohlensauremGas aus dem Wasser in dem Augenblicke, wo dieses mitLuft in Berührung tritt. Allein eine solche Erklärung istnach Berthier nicht genügend. Er betrachtet das Phänomen,