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2 (1832)
Entstehung
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die Mitte anfgerichtet erschienen; Beweis, dass die Masseweich gewesen, als sie emporgetrieben wurde *.

Auf Ternate hatte eine ähnliche Thatsache statt **.Die gehobene basaltische 31asse, ain Abhange einesBerges, der die Küste begrenzt, hervorgestiegen, war imUmfange grösser, als jene von Banda ***.

* Vom Guimiij / Api besizze ich, durch die Güte meines gelehrtenFreundes mehrere Musterstücke; allein die wenigsten sind geeignet,um ein bestimmtes Anhalten zu gewähren. Schlackige , verglasteLaven scheinen mit dem oben beschriebenen Gestein, das die Massedes Gu innig Ginitur ausmacht, zunächst vergleichbar. Viele Thcilchenglasigen Fcldspathes sind darin , auch Olivin - Einschlüsse werdennicht vermisst. Andere Bruchstücke tragen mehr den Charakter moder-ner Laven, während noch andere eine Gruudmasse besizzen, die angewisse Phonolithe erinnert. Am meisten Beachtung dürfte ein Ge-stein verdienen, das man , nach der eigenthümlichen schwarzen insBlaue stechenden Farbe, beim ersten Ansehen wohl für Obsidian hal-ten könnte, dem durch zahlreiche Theilchcn verglasten Fcldspathesein porphyrartiges Gefüge verliehen ist. Allein bei genauerer Untersu-chung ergibt sich eine feinkörnige Grundniassc, deren Gemengtseynunter scharfem Suchglase deutlich wird. Vor dem Löthrohr verhältsich dieselbe wie eisenreicher Augit. Neben den erwähnten fcldspa-thig-en Einschlüssen findet man auch Augit - Theilc, wohl erkennbarausgeschieden, bald schwarz, bald grün gefärbt; andere Körnchen,mehr vereinzelt auftretend, dürften Olivin seyn.

** Auch hier vermisst man genaue Angaben der Zeit. Der Vulkandieses Eilandes war ehedem sehr thätig ; namentlich im XVII. Jahr-hundert hatte derselbe vier Eruptionen.

Die Felsartcn von Ternate, so weit wir uns ein Urtheil erlaubendürfen, tragen schon mehr einen doleritischen Charakter; besondersgilt diess von jenen, aus welchen, wie wir durch Reinwardt wissen,die den Kraterrand ausmachenden Säulen-Masscn bestehen, übrigenssind diese Dolerite, die mitunter auch blasig, Mandelstein-artig wer-den, nicht ohne manche denkwürdige Eigenthiimlichkeiten, von wel-chen bei anderer Veranlassung ausführlicher die Rede seyn soll.So vermisst man die wesentlichen, die Felsart bezeichnenden Gemeng-theile nicht, aber cs hat sich dazu Feldstein, gleichsam als Teig,durch welchen jene verbunden worden, eingefunden. Durch höhereGlüht - Grade scheinen solche doleritische Massen zu mehr eigentli-chen Laven zu werden ; der schwarze Teig zeigt häufige Vergla-sungen, das Ganze wird poröser u. s. w. , wie solches namentlichder Fall ist bei Bruchstücken , die uns als von dem am meistenin die Höhe Getriebenen abstammend bezeichnet wurden.