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2 (1832)
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Banda und Ternate.

Nicht minder wichtig als Java , besonders um der vul-kanischen Hebungen willen, welche in neuerer Zeit stattgehabt, sind diese beiden Eilande * *.

Im westlichen Theile von Banda, welches der, in Ke-gel-Gestalt aus dem Meere aufsteigende, Feuerberg Gu-nung Api ** bildet, war vordem eine geräumige Bucht.Felsige Massen, schwarze Gesteine basaltischer Natur,emporgetrieben aus der Tiefe nahmen die früher mit Was-ser erfüllte Weitling ein; sie bildeten ein hohes Vorge-birge;, das dem Fusse des Gunung Api verbunden ist. DieBewohner der nachbarlichen Insel Neira , auf der ent-gegengesezten Bergseite gelegen, gewahrten das Ereignisserst, als das Vorgebirge bereits entstanden war; denn dieErhebung soll ohne besonderes Geräusch vor sich gegangenseyn; nur das Meereswasser zeigte bedeutende Erhizzung.Reinwardt , dem man diese wichtige Kunde verdankt, be-suchte die Insel im Jahre 1821 . Er fand die gehobeneOberfläche noch warm und siedende Dämpfe entstiegen denSpalten derselben. Lapilli und Asche waren nicht bemerk-bar. Da, wo das Gehobene sich dem Fusse des Gunung Apianschliesst, sah Reinwardt dass dasselbe meisst aus mäch-tigen Lagen zusammengesezt war, die gebogen und gegen

tlnimliche sehr glasige Bimssteine; der Mandalavangui, zu den min-der erhabenen Bergen gehörig, die jenen Vulkan umgeben, lieferteObsidian u. s. w.

* van der Boon Mesch, Ivc. cit. p. 86. Die mitgctheilteu Nach-richten haben zwar auf Vollständigkeit keinen Anspruch; allein siegewähren dcmungcaehtct hohes Interesse.

Nach dem Asiat. Journ. and monthly Reg. Val. II, p. 201 undVul. XII, p. 488 hatte dieser Vulkan im Julius 1820 eine Eruption.Dass die Erhebung, von welcher die Rede , nicht gleichzeitig mitjenem Ausbruche statt gefunden, scheint aus dem, was van derBoon Mesch bemerkt, hervorzugeben ; allein ob dieselbe früher oderspäter, als die Eruption, darüber bleibt man in Zweifel.