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2 (1832)
Entstehung
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porstehcn. (II. G. Bknnet.) Unfern Aubenas im Vicaraisragt ein sehr mächtiger basaltischer Gang auf dem Gipfeleines Muschelkalk-Berges, dessen Schichten er durchbro-chen hat, um mehr als 30 Fuss über die Oberfläche hervor.Bei Laguna auf Teneriffa , und bis in die Nähe von Taga-nana, treten die, in Lagen lockerer Schlacken und unzusain-menhängender Massen aufsezzenden, nur einige Fuss star-ken Basalt-Gänge über das Gestein der Lagen weit hervor,gleich grossen Wänden von oben bis in die Tiefe, kor-respondirend zu beiden Seiten der Spalten {Barancos') undparallel hinter einander. Zwischen den Barancos von Ba-fadero und von S. Andrea unfern St. Cruz steigen basalti-sche Gänge, deren einer 20 Lachter Mächtigkeit hat, durchLagen von Bimssteinen und Lapilli, so wie durch Mandel-stein-Gebilde aufdringend, gleich Mauern über das Gesteinempor, oder sie ziehen sich freistehend herunter und bildenim Meere weit vorspringende Spizzen. Ueber die Cumbre ,dem erhabensten Gebirgssauin auf Gran Canarta , stehen ba-saltische Gänge wie Mauern aus dem festen Trachyt-Gesteinehervor das sie durchsezzen u. s. w. *. Auf der Schwä-bischen Alp endlich fanden wir, am steilen Süd-Gehänge desJusiberges unfern Dettingen, eine hierher gehörige denkwür-dige Thatsache. Der Berg ist aus dichtem Jurakalk zusam-mengesezt, dem in jenem Gebirge so verbreiteten Gesteine,über dessen Beschaffenheit, zumal in der Nähe basaltischerGebilde, wir später einiges Weitere zu bemerken veranlasstwerden dürften. Kalk-Schichten und Bänke, sonst so regel-voll, haben beträchtliche Störungen erlitten durch basalti-sche Massen von denen sie durchbrochen worden. Eindg li e, aus Basalt, mit vielen eingeschlossenen Olivin-Thei-len, zieht sich, 6 bis S Fuss breit und einer gewaltigenMauer ähnlich hervorragend, in Halbkreis-förmiger Richtungvon der Bergeshöhe bis beinahe zum Fusse herab. Die

* L. v. Buch, Beschreib, d. Kan. Inseln. S. 248, 254, 267 u. a. a. 0.