Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
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Gebilde auf dem Ausgehenden älterer Erzgänge Ansichtendargelegt, die der Beachtung sehr werth sind *.

** Er sagt u. a.:Es müssen im Nebcn-Gestein der durch die Basalt-Bildung entstandenen Gänge weiche und leicht zerstörbare Stellenvorhanden gewesen scyn, welche sich vom Tage bis zum Herdedes vulkanischen Feuers niederzogen und die deshalb geeignet wa-ren, vulkanischen und mitwirkenden mechanischen Kräften die Bil-dung eines geräumigem Durchweges zu erleichtern, eines Durch-weges der weit genug war, um nicht so leicht von der an denWänden erstarrenden Masse gleich anfangs geschlossen zu werden.Jene weichem Stellen konnten aber unmöglich in der Schichtungdes Gebirgs-Gesteines liegen weil solche in diesem Falle in keinerGemeinschaft mit dem vulkanischen Herde stehen konnten. Dennes ist nicht anzunehmen, dass diejenigen Gebirgsartcn, welche deii ;Basalt-Bergen zur Basis dienen, bis zu ersterem niedergehen, viel-mehr müssen bis zu solcher Teufe andere und ältere Gebirgs - Ge-steine Vorkommen , die in ganz anderer Richtung geschichtet , undin jeder Beziehung, besonders aber in Ansehung der Festigkeit, vonanderer Beschaffenheit sind. Ganz anders verhält es sich aber mitden bei Entstehung der vulkanischen Spalten schon vorhandengewesenen Erzgängen. Solche gehen unbczwcifelt durch alle unddurch die verschiedenartigsten Gebirgs - Formationen bis zum vulka-nischen Herde nieder, und es bleibt nur zu erläutern übrig, inwie-fern sie oftmal geeignet waren, den bei Bildung und Emporbrin-gung des Basaltes wirksamen Kräften die Erweiterung der zugleichdabei entstandenen neuen Spalten zu erleichtern. Es fällt in dieAugen, dass nicht nur an und für sich die einmal schon an solchenStellen geschehene Spaltung der Erdrinde , nach noch mächtigeremZerreissen in anderer Richtung, der Basalt-Ausströmung beim Bil-den und Erweitern eines Durchganges von angemessener Weite,beförderlich seyn musste, sondern es kommt auch dabei noch ganzbesonders in Betrachtung, dass neben den Erz-Gängen das Gebirgs-Gestein sich fast stets in einem sehr aufgelöstem weichen Zustandebefindet. Diese Umstände waren also vorzugsweise geeignet, denim vulkanischen Herde in feuerig-flüssigen Zustand gerathenen Mas-sen einen geräumigen bis zum Tiefsten niedergehenden Durchweg zuverschaffen, und es scheint hierin der Grund zu liegen, weshalbviele und vielleicht die meisten Basalt-Berge auf dem Ausgehendender Erzgänge befindlich sind. (Noeggerath, das Geb. in Rheinl.Westpb. ; H. Band, S. 246.) Hierher auch die Bemerkung, wel-che Wikch (ob aus Dixon's history of Durltam entlehnt, müssenwir dahin gestellt lassen, indem die Vergleichung des leztern Werkesuns nicht vergönnt war) Transact. of the yeol. Hoc. Vol. IV,