Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
85
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Basalt gangweise im Grauwacke - Gebirge auf; er schneidetden Erze-fiihrenden Gang, füllt ilm selbst auch stellenweiseaus *. Die Kupfer-, Blei-, Mangan-, Zink- und Eisen-führen-den Gänge Fluss-, Kalk- und Barytspatli sind die Gang-arten in Derbyshire treten unter Verhältnissen auf, wel-che es ausser Zweifel stellen, dass sie altern Ursprungessind, als die mit ihnen unter sehr merkwürdigen Beziehun-gen verkommenden Trapp-Gebilde ** u. s. vv.

Der Basalt am Jlödger- Walde im Siegenschcn hat seinStreichen zwischen Stunde 11 und 12, beinahe in geraderLinie mit dem Gangzuge fies, im nördlichen Gegen-Gebirgeaufsezzenden Grimberges , bekannt durch seine Braun - undrf Späth - Eisensteine, durch seine Bleiglanze und Kupferkiese(TVoeggeratiO. Andere interessante Beispiele aus dem Sie-genschen, wo Basalt-Kuppen auf dem Streichen wichtigerBlei-, Kupfer- oder Eisenerze führender Gänge getroffenwerden, erwähnt Schmidt ***. Nach Berger findet manauch in Irland basaltische Gänge welche den Erze-haltigenparallel laufen. Ebenso ist, wde IIenslow berichtet, unsStreichen des Trapp - Ganges bei Brada auf der Insel Manparallel mit dem Erzgange, der längs der Küste nordwärtsdes Head hinzieht. Die meisten Erz - Gänge der Auvergne,welche bis jezt durch bergmännische Arbeiter, au geschlos-sen worden, haben dasselbe Streichen, wie die vulkanischenKetten u. s. w.

Aus dem Allem ergibt sich der spätere Urs >r;:ng' jenerbasaltischen Gänge im Gegensazze der Erze-führenden.

Schmidt, dieser eifrige und gelehrte Beobachter sämnu-licher Verhältnisse der Gänge und .aller Beziehungen diemit den so wichtigen Erscheinungen verbunden sind, hat, inBetreff des häufigen Erscheinens basaltischer Gang - artiger

*Noeggerath, min. Studien am Niederrhein. S. 233 ff,

** Es war davon bereits bei anderer Gelegenheit die Rede. (S. 488 ft.der I. Abtheilung.)

Nqeggeraths Geb. in Rlieinl. Westpli. B. II, S. 221.