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Frage Anlass geben: ist es nicht der Basalt, welcher ausdem Phonolith-Gebiete emporsteigt? Basalt-Gänge durchzie-hen hier hin und wieder die phonolithischen Massen ; Gängevon 2 Fuss Mächtigkeit, mit starkem Fallen, fast auf demKopfe stehend. Der den Gangraum füllende Basalt ist ku~gelicht abgesondert, aber sehr fest, nur die einzelnen Olivin-Einschlüsse zeigen sich , zersezt, der Phonolith dagegen inder Nähe des Basaltes auffallend umgewandelt * *.
Diess sind die Aufschlüsse, welche man in der Rhönüber die gegenseitigen Alters-Beziehungen von Basalten undPhonolithen erhält. — An der Roche Sanadoire im Mont-Zlöre-Gebirge linden sich (basaltische ?) Laven - Bruchstückeeingeschlossen in phonolithischem Teig **. U. s. w.
Basalte und Trachyfe.
Bei Vergleichung der Basalte und der durch ihren Zu-sammenhang mit neuem Fenerbergen so wichtigen Tra-chyte — wozu wir auch trachy tische Konglome-rate und Bimsstein- Brekzien und Tuffe zählen— wird bald die Ueberzeugung erlangt, dass hier kein ent-scheidendes Urtheil zu fällen sey, wie solches in Absichtder Granite möglich gewesen. Wir wollen diess durch einigenicht unwichtige, aus verschiedenen Landstrichen entnom-mene, Beispiele darthun.
Ascencion.
Auf einem Berge dieses Eilandes, den Seeleuten unter demNamen Devil's Riding School bekannt, sieht man in trachyti-schen Gesteinen *** Theile schlackiger Laven eingehüllt, denbekannten Rheinischen Mühlsteinen täuschend ähnlich.
''Man vergleiche meine Abhandlung über die Phonolith-Berge derRhön in der Zeitschr. für Min. Jahrg. 1827 ; I. B. S. 97 ff.
** Jourii. de Plu/s. T. LXVII, p. 54 etc.
* w Wir glauben Campbell’» Angabo ( Edinb . pliil. Journ. 1S25, p. 47)
nicht unrichtig zu deuten.