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Über die Staatswissenschaft
Entstehung
Seite
XI
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E i n l e t r u n g.

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den Menschen- zwingt, etwas zu seyn, oderetwas zu thun, hat die Freiheit einen grö-ßeren Spielraum; da kann sie mit Absichtund nach Einsicht etwas Neues Hervorbrin-gen, dem Menschen einen entscheidendenImpuls geben, und, weit entfernt der Na-tur zu dienen, dieselbe wie ein bloßesWerkzeug und als ein bloßes Mittel be-nutzen.

In dem rohen Menschen hat die Na-Lurnothwendigkeit ein entscheidendes Ueber-gewicht über die Freiheit. Der Menschwird dann einzig und allein das, wozudie physischen Umstande und die Lokalitä-ten ihn machen. Die Entwickelung derFreiheit nimmt im Verhältniß zu der Ent-wickelung des Verstandes und der Ver-nunft zu. In der Wildheit oder Barba-rei lebt der Mensch wie das Thier, undblindlings folgt er den Naturtrieben. Erweiß nicht zu wollen, weil er nicht ver-stehen, begreifen, denken kann. Mit derKultur allein hebt die freie Einwirkungdes Menschen in der Natur und in dem