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3 (1832)
Entstehung
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Das Entstehen dieser Figuren beruht offenbar darauf, baßdie eiectrische Materie, wenn sie auf einen Punct der schlecht lei-tenden Harztafcl fallt, sich doch, des Uebermaaßes wegen, denbenachbarten Puncten mittheilt, und bei dieser Mittheilung in demeinen Falle nach andern Bcwcgungsgcsctzen forkschreitct, als imandern Falle. Die clcctrisirten Stellen aber ziehen den Stauban und bedecken sich mit demselben.

Wenn man den Staub aufpudert, che der Funke mitgethciltwird, so wird er bei dem Uebergange des Funkens von den elcctri-sirten Stellen abgeworfen; die positive Figur entsteht dann alsvon Staube entblößt in ähnlichen Verästelungen, wie im andernFalle; die negative bietet einen beinahe ganz von Staub befreitenKreis dar, in dessen Mitte sich indeß noch ein ganz feines Wölkchenvon Staub erhalten hat, oder sehr oft auch mehrere runde Flecke.

Wenn man statt der Schwefelblumcn oder des seinen lg eo-j.oäil eine Mischung von ungefähr gleich viel Mennig und Schwefelin ein seidenes Läppchen thut, und diese Mischung durch die Seidedurchpudert; so legt sich der farbige Staub nicht gleichmäßig aufdie positiven und negativen Figuren, sondern wenn der Funke aufdie Harztafel gebracht ist, und, man mit dieser Mischung bcpu-

Werützrung auf denselben Punct kl mehrere, völlig getrennt wirkendeFunken bringen. Hält man dagegen die Flasche in der Hanls und bringtdie Kugel il der Harztafel nahe, so erstreckt die Wirkung der negarivenElectricität sich in unregelmäßigen, jedoch immer rundlichen Flecken, zuweit nach allen Seiten. Eben das ist der Fall, wenn man die Tafel derKugel eines negativ geladenen Conductors nähert, wo man große, abernicht so schöne negative Figuren erhält. Wenn man für die negativenFiguren so, wie vorhin angegeben ist, verfährt, und den Ausladcr ab-hebt, ohne ihn zu berühren, so bleiben die Kreise ohne Geäder undohne die von der Mitte ausgehenden Strahlen; berührt man ihn da-gegen ober setzt man ihn, nachdem er abgehoben und entladen ist,wieder auf, so geht positive Electricität über, die sich durch jeneStrahlen kenntlich macht. Man sieht also, daß auch auf der negativclcctrisirten Fläche die positive Electricität eben die Bcwcgungsgcsctzebefolgt, wie in andern Fällen. Auch für die positiven Figuren istdie zuerst angegebene Methode die passendste, doch erhält man dieseauch auf andre Art eher in ihrer vollkommenen Form. Die negativeElectricität scheint viel leichter sich in mehrere Funken zu zcrthcilen alsdie positive.