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einen Luststrom in der Mitte der Flamme hinaufgehen läßt, oderwenn man einen cylindrischen Docht anwcndet, wie dies in denArgandschcn Lampen der Fall ist. Diese große Verbesserung derLampen, die Argand 1783 bekannt machte, hat nicht bloß vorden gewöhnlichen, sondern selbst vor den bloß bandförmig nacheiner Richtung ausgedehnten Dochten den Vorzug. Der Luftzugwird nämlich in dem so stack erhitzten innccn Raume der Flammemehr befördert, und diese Erhitzung befördert auch schon an sichdas vollständige Verbrennen der aus dem Dele entwickelten Luft-Arten. Der Vortheil, den jener innere Luftzug gewahrt, wirdnoch vermehrt, wenn man eine gläserne, unten und oben offeneRöhre die Flamme umgeben läßt. Diese, indem sie selbst erhitztwird, befördert den raschen Zutritt des Sauerstoffgas, und nöthigctden hinausgchendcn Luststcom, sich nahe an der Flamme hin zudrängen, und sie so möglichst vollkommen mit Sauerstoff zu nähren.Und so ist cs denn wohl einzusehen, warum diese ArgandschcnLampen alles Brennbare ganz verzehren, so daß gar kein Rauchsich oberhalb der Flamme findet, sondern Wasserdampf (aus derVereinigung der Hydrogen mit dem Dpygcn,) und kohlenfaurcsGas (aus der Vereinigung des Orygen mit dem Kohlenstoffe), dieeinzigen Produkte des Vcrbrcnnens sind.
Numford hat diese Anordnung noch dadurch vollkommenergemacht, daß er die Lampen vielflammig machte. Dochte nämlich,die neben einander in angemessenen Entfernungen stehen, und dieRumford als platte Dochte anbringt, verstärken, indem sie zu-gleich brennen, den Luftzug so sehr, und die entstandene Hitzebeschleunigt die Zersetzung aller brennbaren Bestandtheilc so sehr,daß das Licht noch viel stärker ist, als bei dem einfachen cylindri-schen Dochte. Rumford giebt von seiner Lampe, mit vierplatten, I ? engl. Zoll breiten Dochten, an, daß sic mehr Licht alssechs sehr schön brennende Argandsche Lampen gab, und bei ihremvollkommensten Glanze die Stelle von 40, gleichsam in einenPunct vereinigten, Wachslichtern vertrat. Dabei ist dann freilichauch der Aufwand an Del größer, aber wenigstens lange nicht sogroß, als cs das Verhältnis des Lichtes zu fordern scheint. R u m -ford hat mehrere Versuche mit dem Photometcr angestellt, umdie Zunahme des Oelverbrauchs bei vermehrter Helligkeit zu finden.