Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
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Wenn er eine Argandsche Lampe durch Herunterziehen des Dochtesso lichlschwach machte, daß sie nur einem .Wachslichtc gleichleuchtete, so brauchte sic an Gewicht 2^ mal so viel Del als dasWachslicht an Wachs verbrannte ; gab man ihr durch Vergröße-rung des Dochtes die Helligkeit von 2, 3, 4, ö, li, 7, 8,9 Wachslichtern, so stieg der Oelverbrauch nur auf 2^, 3^,35, 4^, 4?, 4-^, 5>s-, 5L, so daß sie also bei einer Licht-starke, gleich 9 Wachslichtern, nur üA mal so viel O'cl als einWachslicht an Wachs verbrannte, oder bei dem «> fachen Glanzeerst doppelt so viel Del als bei dem einfachen Glanze, bei dem9 fachen Glanze nur 2s mal so viel als bei dem einfachen Glanzeverzehrte. Da Rumford versichert, daß bei allen diesen Ver-suchen eine vollständige Verbrennung statt fand, so ist es allerdingsauffallend, daß die Lichtmcnge in so viel größerem Vcrhaltniß alsdas Brennmaterial wächst. Offenbar ist das Licht da stärker, wodie Wärme in einem kleinen Raume recht bedeutend ist, aberwarum dieses Concentriren der Wärme Licht frei macht, ist unsnoch ganz unbekannt.

Etwas Aehnliches findet bei Talg- und Wachslichtern statt;sie verbrauchen zwar am wenigsten von dem fetten Körper, wenndie Flamme klein ist, aber geben dann auch so wenig Licht, daßz. B. Numford nur ^ des Lichtes bei ^ des Wachsverbrauchserhielt, wenn er ein sehr dünnes Wachslicht in Vergleichung gegendas vorhin zum Maaße gebrauchte anwandte. Die Wärme, dieRum so cd mit seinem Ealorimcter bestimmte, indem er die Licht-flamme unter die Zugröhrc setzte, war der Menge des verbranntenWachses sehr nahe entsprechend.

Bei andern Vervollkommnungen der Lampen, daß man ihrLicht durch zurückwcrfendc Spiegel verstärkt, daß man es durcheinen matt.geschliffenen Glasschirm gleichmäßiger vcrtheilt, wobeiin der ganzen Erleuchtung wenig verloren geht, indem diese, vonallen Puncten des Schirms ausgehend, beinahe so viel beträgt, alsbei der freien Flamme, deren großer Glanz auf einen kleinenRaum beschränkt ist; will ich hier nicht verweilen.