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Erregung von Wärme durch Reiben. Fcu erschlagen.
Aber selbst viel bekanntere Erscheinungen sind noch ebensowenig erklärt. Es ist eine unter den ungebildetsten Völkern be-kannte, seit Jahrtausenden bekannte, Erfahrung, daß Reibungzweier Körper an einander Warme hcrvocbringt; unser Feuerschla-gen ist ein solches Mittel, Warme zu entwickeln; bei Maschinen,selbst bei Wagenrädern, kann ein Brennen durch zu starke Reibungentstehen; manche Völker bringen das Entzünden durch Reibenvon Hölzern hervor. Es ist also die Erscheinung deutlich genug,daß beim Reiben Warme frei wird. Da bei plötzlichem Zusammen-pressen, beim Hämmern und in ähnlichen Fällen eben das geschieht,so ist der Schluß nicht ganz unangemessen, daß bei der Aenderungdes Volumens der festen Körper, so wie bei den Luft-Arten, dieWäcmecapacität verändert wird, durch Druck Wärme frei wird.Diese Hypothese läßt sich vertheidigen; denn da wir gar nicht wissen,welche sehr große Menge Wärmestoff vielleicht noch selbst in denKörpern vorhanden ist, die eine niedrige Temperatur haben, soenthält es nichts Ungereimtes, wenn wir sagen, indem diese Warmeauch nur aus den an der Oberfläche liegenden Theilchcn ausgetrie-ben wird, mache sie sich als fühlbare Wärme kenntlich, und da dieZuleitung von innen her immer neue Wärme darbietet, so könnendiese Wärme - Erzeugungen fast unerschöpflich sortdaucrn. Umdiese Hypothese durchzuführen, steht es uns frei, jenen Vorrath anWärmestoff, der in den Körpern vorhanden ist, überaus groß anzu-nehmen, indem es keine Erfahrung giebt, die darin unfern Voraus-setzungen Grenzen setzte. Aber obgleich sich so die Hypothese wohlglaublich machen läßt, so darf man doch auch nicht verhehlen, daßsie sich auf gänzlich ungewisse Behauptungen stützt, und daß siedaher auch gar wohl ganz irrig sein kann. Auffallend ist hierschon die sehr große Wärme, die beinahe augenblicklich hervorgeht,und die Unccschöpflichkcit dieser Wärmequelle. Sind es auch beimFeuerschlagen nur sehr kleine Stahltheilchen, die glühend werden,und ist also der Wärme-Aufwand auch nur diesen kleinen Massenentsprechend, so ist doch auch die Zahl der bei einem leichten Schlagecomprimirten Thcilc ebenfalls geringe, und diese wenigen in ihremVolumen veränderten Theile müssen jene Wärme hergegebcn haben.Und diese Wärme-Erzeugung geht unvermindert vor, wie lange
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