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Stärke des Schalles bestimmt, sondern durch die Elasticitat derLust-Art, in welcher der Schall sich fortpflanzt. Wenn es Lust-Arten giebt, die bei gleicher Dichtigkeit mehr ausdehnende Kraft be-sitzen, so muß in diesen der Schall sich schneller fortpflanzen; dennwegen der gleichen Dichtigkeit ist in jedem einzelnen, in Bewegungzu setzenden Theilchen die Masse gleich, die bewegende Kraft aber,mit welcher das zusammcngedrückte Theilchen das benachbarte fort-treibt, größer in der mehr.elastischen Luft. Wäre diese Ausdeh-nungskcaft in einem Falle viermal so groß als im andern, so wäredie auf jedes Theilchen wirkende beschleunigende Kraft viermal sogroß; wir wissen aber, daß einer vierfachen Kraft eben der Raumdes fortbcwcgten Körpers in I Sec. entspricht, durch welchen dieviermal geringere Kraft ihn in 2 Sec. forttreiben würde; die Ge-schwindigkeit desSchallcs ist also doppelt so groß in viermal so ela-stischer Lust, und überhaupt den Quadratwurzeln aus den specisischcnElasticitäten, (aus den bei gleicher Dichtigkeit statt findenden Ela-sticitaten) proportional. Da die erwärmte Lust einen höhern Gradvon Elasticitat besitzt, als die kalte Lust, so erhellt hieraus derGrund, warum der Schall sich in warmer Lust schneller als in kal-ter Luft fortpflanzt; und da die Elasticitat bei 0" zu der bei 10»sich ungefehr wie 215:225, das ist wie 142- mal I4A zu 15 mal15 verhält, so muß die Geschwindigkeit des Schalles ungefehr indem Verhältnisse I4is zu 15 oder 44 zu 45 wachsen, wenn dieWärme um 10 Grad Ncaum. zunimmt. Aber ' ist beinahe24, es erhellt also, daß die Geschwindigkeit des Schalles umdas ist um 24 Fuß, von 1027 auf 1051 wachsen muß, wenn dieWärme um 10 Grade zunimmt, und bis 1003 abnimmt, wenndie Lust 10» unter Null abgckühlt ist.
Im Wasserstoffgas würde die Fortpflanzung des Schalles weitschneller sein, weil es bei viel geringerer Dichtigkeit ebensoviel Ela-sticitat als die atmosphärische Luft besitzt, und Sie werden in derFolge sehen, daß sich uns Erfahrungen darbieten, die diese Behaup-tung bestätigen.
Die Geschwindigkeit des Schalles hängt dagegen nicht vondem Barometerstände ab, sondern wenn die Temperatur und dieMischungsbcschaffenheit der Lust gleich ist, so bleibt die Schnellig-keit des Schalles in dichterer und in dünnerer Luft gleich. Der