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auS keinen Aon mehr, weil jede einzelne Schwingung bas Ohr zuschwach rührt, oder man hört die Schwingungen nur als ein wie-derholtes gleiches Geräusch, weil jetzt das, was in jeder einzelnenSchwingung Ungleichartiges ist, hervortritt, statt daß cs vorhinbeim gleichmäßigen schnellen Wechsel unter dem lebhaftem Eindrückedieses Gleichartigen im Wechsel verborgen blieb.
Die allgemeinen Bcwcgungsgesetze lassen uns leicht einigeBestimmungen über die Schwingungszeiten der Saiten finden, unddas eben Angeführte laßt schon im Voraus übersehen, daß daraneine Bestimmung des Tones, den die Saite giebt, sich anknüpfenwird. —> Die Kraft, welche als bewegende Kraft jedes Thcilchender Saite zu der graben Linie, in welcher es sich beim Gleichgewichtebefand, zurückzieht, ist die Kraft der Elasticitat, und sie ist daherder Spannung, die wir als durch ein bestimmtes Gewicht hcrvor-gebracht ansehen wollen, proportional; die bewegte Masse ist offen-bar durch das Gewicht jedes einzelnen Theiles der Saite bestimmt.Sind zwei Saiten von einerlei Materie gleich lang zwischen denBcfcstigungspuncten und gleich dick, aber von ungleichen Gewichtengespannt, so ist die beschleunigende Kraft, welche die Fortbewegungjedes einzelnen Punctes bestimmt, doppelt so groß bei doppelt sogroßer Spannung, dreimal so groß bei dreimal so großer Span-nung ; und da eine viermal so große beschleunigende Kraft den Kör-per viermal so weit in der ersten Secunde führt, als die einfachebeschleunigende Kraft, dagegen die einfache beschleunigende Kraftin 2 Secunden den Körper viermal so weit als I in Secunde führt,so ist hier bei der vierfachen spannenden Kraft der durchlaufene Wegin einem Zcittheilchcn so groß, als bei der einfachen spannendenKraft in 2 Zeittheilchcn, oder die Vibrationen sind doppelt so zahl-reich in gleicher Zeit bei vierfacher Spannung als bei einfacher,dreimal so zahlreich in gleicher Zeit bei neunfacher Spannung undallgemein der Quadratwurzel aus der Spannung proportional.Ebenso laßt sich für gleiche Länge und gleiche Spannung dieSchwingungszeit vergleichen, wenn die Dicke der Saite ungleichist. Eine doppelt so dicke, allemal als cylindrisch vorausgesetzteSaite enthält in jedem Querschnitte viermal so viel Masse, alsdie von der einfachen Dicke; ist daher die Spannung gleich groß,so wirkt eben die bewegen.de Kraft auf viermal so viel Masse bei