Druckschrift 
1 (1830)
Entstehung
Seite
280
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WO

nicht aus dem Gesichte zu verlieren; ferner das Ucbcrraschende, wel-ches oberhalb einer Wolkendecke die Aussicht durch Ocffnungen derWolken auf die Erde gewahrte; die unangenehme Empfindung beidem schnellen Hindurchfliegen durch dicke Wolken, die durch stürmi-schen Wind oft noch vermehrt wurde; die Kalte in jenen hohen Ge-genden, die unangenehmen Empfindungen, welche der Aufenthaltin verdünnter Lust allemal hcrvorbringt u. s. w. Man hat auch zuwissenschaftlichen Belehrungen die Luftfahrten benutzt, die Warme,den Barometerstand, die Electricitat der Lust u. s. w. beobachtet;aber der hieraus bis jetzt geschöpfte Nutzen ist nur geringe, theilsweil nur selten wohl unterrichtete Physiker Luftreifen eingestellt ha-ben, theils weil doch nur wenige Untersuchungen sich in dem schwan-kenden, sich oft drehenden und nie einen sichern Standpunct darbie-tendcn Schiffchen anstelle» lassen.

Ich schließe heute die Untersuchungen, welche die größer», unddem Auge so wie dem Gefühle merkbaren Bewegungen der Luftund der Körper überhaupt betreffen, und werde in der nächsten Vor-lesung zu einer andern Classe von Bewegungen übergehen, die un-serm Auge und unscrm Gefühle fast entgehen, wenigstens derWahrnehmung dieser Sinne wenig merkwürdig scheinen würden,wenn nicht das Ohr uns hier zum Führer in einer neuen Reihe derallermerkwürdigsten Erscheinungen verliehen wäre.

Zwanzigste Borlesung.

A c u st i k.

An die Betrachtungen über das Gleichgewicht und die Bewe-gung fester und flüssiger Körper schließen sich die Untersuchungenüber diejenigen Vibrationen der Thcilchen der Körper an, die zuschwach, um von unfern übrigen Sinnen mit Genauigkeit wahrgc-nommen zu werden, bloß auf das Gehör den Eindruck des Schalleshervorbringcn. Diese Untersuchungen gehören zu den merkwürdig-sten und anziehendsten in der ganzen Physik; denn obgleich sie unskeinen Ausschluß über den wundervollen Eindruck, welchen die Musik