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1 (1830)
Entstehung
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häufigsten darbicten. Dahin gehören die Versuche über die Tiefe,bis zu welcher »och die Bewegung der Theilchen merklich bleibt,wenn man Wellen von geringer Höhe erregt; selbst in einerTiefe, die 320 mal so groß als die Höhe der Wellen war, fandnoch eine merkliche Bewegung statt. Daß auch auf dem Meere,wo die Wellen bekanntlich eine große Höhe erreichen, die Wellensich bis in sehr große Tiefen erstrecken, dafür spricht nicht bloß dienach Stürmen so merkliche Trübung des Wassers, selbst bei sehrtiefer Lage des Bodens, sondern auch der unmittelbare Augenschein,wenn man die Wellen beobachtet. Bremontier beobachtete denFortgang der gegen das Ufer heranrückendcn Wellen im BiscaischenMeerbusen, und sah, wie sie bei einer Höhe von 5 bis 6 Fuß alle-mal eine Brechung erlitten von Felsen, deren Spitzen gegen 30 Fußtief lagen; hier nämlich hoben sie sich mehr, als da wo sie übertieferem Boden ruhig fortgingen. Bei etwas stürmischem Wettersieht man ein Brechen und Schäumen der Wellen an Orten, wokein sichtbares Hinderniß vorhanden ist; dieses findet da statt, woSandbankein der Tiefe sind, und de la Coudraye behauptet,daß an der Bank von lerrs - neuve (Neufundland) die Wellensich nicht mehr frei bilden können, da wo der Boden noch 250Fuß tief unter der Oberfläche ist. Bei geringcrn Tiefen wirdjeder Stein am Boden durch die Unregelmäßigkeit kenntlich, dieer im Fortgange der Wellen hcrvorbringt. Dieser gehinderte Fort-gang der Welle ist am Ufer eine der Hauptursachen ihres schäu-menden Ueberstürzcns, welches den Dämmen, mit welchen die nie-drigen Gegenden am Meere gegen das Wasser geschützt werden, soverderblich ist. Wenn die Welle an einem gleichmäßigen Abhangeheraufläuft, so halt der Boden den Fortgang der untern Theileauf, wahrend die obcrn Theile sich noch mit ihrer vorigen Schnel-ligkeit sortbewegen; die Welle wird daher an ihrem vorangehendenTheile einen stcilern Abhang erhalten, und endlich wird ihr Gipfelüber den vorangehenden Fußpunct der Welle foctgcsührt, undstürzt schäumend auf den vom Wasser wenig oder gar nicht be-deckten Boden herab. Dieser Wassersturz ist unbedeutend beieinem sehr flachen Ufer, nachtheilig wird er da wo die Hemmungder Welle schneller eintritt und wo das Ueberstürzen durch denauf den Gipfel der Welle wirkenden Sturm noch beschleuniget