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1 (1830)
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diese Länge der einmaligen Umdrehungspcriodc sich völlig genau jetztso findet, wieHipparch sic vor 2000 Jahren gefunden hat, sohat sich das Volumen der Erde nicht geändert, die Mafsentheilcsind nicht der Are naher gerückt, die Wärme der ganzen Erde hatsich nicht oder hat sich höchstens ganz unbedeutend geändert, daselbst ein Grad Wärme - Aenderung, bei einer Erscheinung, dieimmer gleichmäßig wiedcrkehrcnd die statt findenden Differenzen ineinem Jahre 305fach zeigt, schon mehr Einfluß haben würde, alsdie vorhandenen Beobachtungen anzunöhmen erlauben.

Diese Betrachtung, welche zugleich zeigt, wie die am weite-sten von einander stehenden Erscheinungen dennoch durch ein engesBand verbunden sind, wie die eine zur Erklärung der andern dient,wie die eine unsre Kcnntniß der andern berichtiget, scheint mir sowichtig, scheint mir so sehr die Würde der Naturfocschung in einemschönen Glanze zu zeigen, und den Scharfsinn des Urhebers dieserBetrachtung zu bezeugen, daß ich Bedenken trage, von ihr noch zuandern Gegenständen heute überzugehen, obgleich auch der Gegen-stand, von welchem ich das nächste Mal zu reden gedenke, denScharfsinn und die Genauigkeit der Beobachter und Künstler aufeine andre Weise in einem sehr vortheilhaftcn Lichte zeigt.

Achte Vorlesung.

Bewegung des Pendels.

Die neulich betrachteten Phänomene schloffen sich so natürlichan einander, daß ich sic nicht von einander trennen konnte und da-her jetzt erst zu einem weniger schwierigen und in seinen Anwendun-gen gleichwohl höchst wichtigen Gegenstände, zur Betrachtung desPendels, übergehe.

Das Pendel besteht aus einem schweren Körper, der, an ei-nem Faden oder an einer dünnen Stange aufgchängt, durch dieSchwerkraft zu einer lange dauernden oscillirenden Bewegung ange-trieben wird, sobald man das Pendel einmal von der Lage, welche dasGleichgewicht fordert, entfernt hatte. Bringt man nämlich das