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1 (1830)
Entstehung
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Hebels, und man setzt dabei voraus, daß man das Gewicht, unterdessen Lass die Nuß zerdrückt wird, kenne *). Daß man das Tra-gen eines Gewichtes noch schwieriger mache, wenn man es an einemin der Hand gehaltenen Stabe mit ausgcstrecktem Arme hält, läßtsich auch leicht übersehen. Hier wird nämlich erstlich der Hebel-Arm,an welchem das Gewicht wirkt, durch die Länge des Stabes ver-größert, und die in gleicher Entfernung vom Drchungspunctewirkende Muskelkraft muß daher größer sein; aber zweitens mußich noch eine ganz neue Kraft anwenden, indem ich den aufdem Zeigefinger liegenden Stab mit dem Daumen Niederdrückeund so meinen Zeigefinger oder einen andern Thcil der Handzum Untcrstützungspuncte des Hebels, den der Stäb darstcllt,mache; hier muß der Daumen, wenn 1 Pfund am Stabe han-gend zehnmal so entfernt als der Daumen vom Zeigefinger an-gebracht ist, 10 Pfund Kraft ausübcn und der Zeigefinger denDruck von 11 Pfunden tragen.

Starke der Balken.

Eine andre Anwendung der Lehre vom Hebel bietet dieBestimmung des Widerstandes dar, den wir bei dem Zerbrechenfester Körper finden. Die absolute Festigkeit lernten wirdurch die Kraft, welche zum Zerreißen des Körpers nöthig ist,kennen, dagegen nennen wir relative Festigkeit denjenigenWiderstand des Zusammenhanges, der sich dem Zerbrechen ent-gegensetzt. Wenn ein Stab oder Balken in L unterstützt, inund H aber mit Gewichten beschwert wird, so zerbricht er, undcs erhellt nun erstlich, daß das Gewicht L oder tL mit destogrößerer Gewalt wirkt, je entfernter von der Unterlage 6 (1":-;.25.) cs angebracht ist, so daß in der doppelt so großen Entfer-nung ein halb so großes Gewicht eben die Wirkung leisten würde.Tic relative Festigkeit ist daher der Länge umgekehrt proportional,und dies wissen wir sehr gut, und unternehmen es eher einenlänger» Stab als einen kurzen eben so dicken zu zerbrechen. Daßdie relative Festigkeit zweitens der Menge der zu zerreißendenTheilchen gemäß wachst, ist offenbar, aber wenn in L ein Theil-

') äs niotu Luimalium x. 30. 31. 18.