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und nur U 8 diejenige Kraft ist, welcher man beim Hinaufwarts-ziehen entgegen zu wirken hat. Die Gewalt, deren es bedarf, umdie Last hinauf zu ziehen, ist desto kleiner, je geringer die Neigungder Ebne gegen den Horizont ist, und zwar so, daß man, abgesehenvon der Reibung, nur ein Viertel so viel als die Last wiegt, anKraft zum Hinaufziehen anzuwenden braucht, wenn U 6 ein Vier-tel der L L ist, und so in allen Fallen. Hiebei zeigt sich uns nocheine andre in der Statik oder in der Lehre vom Gleichgewichte merk-würdige Regel. Soll die Last auf die Höhe L 6 gehoben werden,(Illg. 13.) so kann dies unmittelbar geschehen, so daß auch die he-bende Kraft keinen längeren Weg als L6 durchlauft, aber dannmuß auch die Kraft völlig der ganzen Last gleich sein; dagegen kannman auf der schiefen Ebne mit ein Viertel der Kraft ausrei-chen, muß sich aber dann gefallen lassen, die Last durch den vier-fachen Weg fortzuziehen, ehe sie bis zu derselben Höhe Z6 hinaufgelangt. Und so finden wir immer, daß eine geringere Kraft nurdadurch, daß sie einen längeren Weg durchlauft, eben das ausrich-ten kann, was eine größere Kraft bei geringerem Wege bewirkenwürde. —> Was man an Kraft gewinnt, verliertman an Geschwindigkeit, so daß cs gar wohl Falle gebenkann, wo man lieber die vierfache Kraft anwendet, um die Lastvertical hinaufwärts zu heben, damit dieses schneller bewirkt werde.
Wenn die Schraube eine Last hebt, so rückt bei einer Umdre-hung der Schraube die Last nur so viel hinauf, als der Abstand derSchraubengange von einander betragt, und die Hand, welche dieSchraube faßt, durchlauft den Umfang der Schraube, die Last nurdie Höhe des Schraubenganges; in eben dem Verhältnisse aber, wiedie Last sich langsamer bewegt, in eben dem Verhältnisse ist dieKraft kleiner als die Last, wenn die Schraube wenig Reibung hat.Wenn wir mit dem Messer, dessen Rücken nur ein Zwanzigstel sobreit als die Seite des Messers ist, den Zusammenhang des Holzesüberwinden wollen, so brauchen wir nur ein Zwanzigstel derjenigenKraft, womit die Theile des Holzes Zusammenhängen, anzuwenden,um in das Holz einzudringen; aber unsre Hand muß auch dasMesser um seine ganze Breite vorwärts drängen, während die wi-derstehenden Holztheile nur um die Breite des Rückens von einan»der entfernt werden. — Das Messer also und jeder Keil erlaubt