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1 (1830)
Entstehung
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mir Schießpulver zum Theil füllt, dann oben fie durch kleine- fest-gestampftes Gestein verschließt und durch ein mit Schießpulver ge-fülltes, durch diese eingcstampfte Bedeckung reichendes Rohr, dasunten enthaltene Pulver entzündet. Die Gewalt der Explosiondes Pulvers zersprengt den Stein, und, obgleich man schon hierzu der Frage geleitet werden sollte, warum denn das, in Verglei-chung gegen die ungemeine Festigkeit des Steines immer nur lockereingcstampfte Gestein nicht herausgeworfen werde, ehe der Steinsich in Stücke theilt, so hat man doch diesen Erfolg als den ganznatürlichen angesehen; aber als eine wunderbare Erscheinung tratdagegen die von Jessop gemachte Erfahrung hervor, daß es desFeststampfens gar nicht bedürfe, sondern daß bei Füllung des Bohr-loches mit völlig losem Sande das Zerspringen des Steines eben sogut statt finde. Hier bietet sich die Frage, warum denn nicht diekleine Quantität locker ausgeschütteten Sandes herausgeworfcnwerde, ehe der Stein eine Zertrennung erleidet, so natürlich dar,daß man genöthiget war, nach ihrer Beantwortung sich umzusehen,und diese scheint mir auf folgende Art gegeben werden zu müssen.Es ist bekannt, daß selbst wenn die Kugel aus dem Schießgewehrhervorgetricben wird, auch die Wände des Rohres einen Stoß lei-den, da aber hier die Kugel, als ein einziger fester Körper sogleichfortgeführt wird, so hat der Druck auf die Wände nicht Kraft undDauer genug, um das Rohr oder den Stein zu sprengen; sind csdagegen einzelne Sandkörnchcn, locker aufgcschüttet, oder sind esSteinstückchcn, die man zusammengestampft hat, so drängt sich dieerste Schichte an die zweite, diese an die dritte, und so klein derZeitverlust uns scheint, der dadurch bewirkt wird, so reicht doch dieseVerlängerung der Einwirkung hin, um die Zersprengung des Stei-nes zu Stande zu bringen, ehe der Sand herausgeworsen wird.So wie der Pfeifenstiel schon zerbrochen ist, ehe die Mittheilung derBewegung bis zu den Aufhangepuncten an den Haaren gelangt, soist hier der Stein in Stücke gesprengt, ehe der Sand Zeit hatte,die verschiedenen Stufen der Zusammenpressung durchzugehen. Ob-gleich ist fast besorge, zu lange bei diesem Gegenstände zu verweilen,so scheint mir folgendes Beispiel von dieser Sprengungsmcthode dochzu merkwürdig, um cs zu übergehen. Peluger erzählt, daß manin den Steinbrüchen bei Solothurn sehr große Stücke abzuspren-

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